08. Oktober 2019 / 17:26 Uhr

5:0 in der EM-Quali: DFB-Frauen feiern nach hartem Kampf Schützenfest gegen Griechenland

5:0 in der EM-Quali: DFB-Frauen feiern nach hartem Kampf Schützenfest gegen Griechenland

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Dritter Kantersieg in Folge: Die deutschen Nationalspielerinnen durften in Griechenland am Dienstag öfter jubeln.
Dritter Kantersieg in Folge: Die deutschen Nationalspielerinnen durften in Griechenland am Dienstag öfter jubeln. © imago images/Hartenfelser
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Viertes Torfestival im vierten Spiel: Die deutsche Frauen-Nationalmannschaft schlägt Griechenland in der EM-Qualifikation deutlich mit 5:0, hatte aber zu kämpfen.

Die deutsche Frauen-Nationalmannschaft hat sich am Dienstag ein 5:0 in Thessaloniki gegen Griechenland erkämpft. Nachdem die von Martina Voss-Tecklenburg trainierte DFB-Elf in den ersten drei Spielen der EM-Qualifikation bereits Montenegro mit 10:0 und die Ukraine zweimal mit 8:0 abgeschossen hatte, folgte nun das vierte Schützenfest in Folge. Die Griechinnen galten im Vorfeld der Partie als Wundertüte, auch weil die deutschen Frauen noch nie gegen die griechische Auswahl antreten mussten. Zumindest stellte der heutige Gegner eine stärkere Hürde da, als die bisherigen in der EM-Quali.

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Im letzten Pflichtspiel des Jahres brachte Bundestrainerin Voss-Tecklenburg eine auf vier Positionen veränderte Elf als gegen die Ukraine. Für Giulia Gwinn, Sara Doorsun, Felicitas Rauch und Svenja Huth spielten Johanna Elsig, Melanie Leupolz, Turid Knaak und Linda Dallmann. Die Führung für Deutschland erzielte Kapitänin Alexandra Popp (33. Minute), die erst 17-jährige Verteidigerin Lena Oberdorf traf zur Pausenführung (40.). Nach Wiederanpfiff traf dann die 18-jährige Debütantin Sandra Starke gleich zum ersten Mal (65.), ehe Pauline Brehmer (75.) und Klara Bühl (90.) den 5:0-Endstand herstellten. Die Einwechslungen von Starke, Bremer und Gwinn erwiesen sich als Glücksgriffe für die Bundestrainerin. Starke und Bremer trafen, Gwinn sorgte für viel Schwung über die rechte Seite.

Beinharte Griechinnen stellen DFB-Team vor Probleme

Der Glanz aus den vorherigen Partien wollte allerdings nicht aufkommen. Die Griechinnen agierten bissig und hielten körperlich hart gegen das Kombinationsspiel der deutschen Mannschaft. In der ersten halben Stunde blieben Torraumszenen in der griechischen Box Mangelware. Einzig die 18-jährige Klara Bühl scheiterte mit einem Kopfball an der griechischen Torfrau Anthi Papakonstantinou (17.). Gegen die zwei kompakten Abwehrreihen der Griechinnen gab es kein Durchkommen. Außerdem musste die Partie mehrfach unterbrochen werden, um Behandlungspausen auf dem Feld zu ermöglichen. Fünf Minuten Nachspielzeit gab es oben drauf.


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Nach den dvier Siegen in Folge führen die deutschen Frauen ihre Gruppe I für die Europameisterschaft 2021 in England mit zwölf Punkten und 31:0 Toren souverän an. Nach dem Viertelfinal-Aus bei der WM in Frankreich und der verpassten Olympia-Qualifikation ist das ein versöhnlicher Abschluss des Länderspieljahres 2019. Am 9. November steht jetzt noch ein Testspiel in England an. Die EM-Quali geht für die DFB-Frauen erst am 11. April 2020 gegen Irland weiter.