30. Mai 2021 / 14:53 Uhr

Frauenfußball-Finale: Wolfsburg mit offensiver Aufstellung gegen Frankfurt

Frauenfußball-Finale: Wolfsburg mit offensiver Aufstellung gegen Frankfurt

Andreas Pahlmann
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Finale: Der VfL (hier bei der Aktivierungseinheit am Vormittag) trifft auf Eintracht Frankfurt.
Finale: Der VfL (hier bei der Aktivierungseinheit am Vormittag) trifft auf Eintracht Frankfurt. © vfl
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Enspiel im DFB-Pokal der Frauen. Titelverteidiger VfL Wolfsburg trifft im Finale auf Außenseiter Eintracht Frankfurt. In der VfL-Startelf gibt es im Vergleich zum Punktspiel gegen die Hessinnen vor einer Woche eine Änderung.

Im deutschen Frauenfußball wird der erste der beiden nationalen Titel vergeben. Titelverteidiger VfL Wolfsburg trifft am Sonntag (16 Uhr) im Endspiel um den DFB-Pokal auf Eintracht Frankurt. Im Vergleich zum 3:2-Erfolg im letzten Liga-Duell nimmt Wolfsburgs Trainer Stephan Lerch nur eine Änderung in der Startelf vor: Offensivspielerin Rebecka Blomqvist rückt für Defensiv-Allrounderin Lena Goeßling in die erste Elf, die damit offensiver ausgerichtet ist als im Spiel vor einer Woche. So spielt der VfL: Schult - Wedemeyer, Doorsoun, Janssen, Rauch - Engen, Oberdorf - Blomqvist, Huth, Rolfö - Pajor.

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Ralf Kellermann, Sportlicher Leiter der VfL-Frauen freut sich darüber, dass das Endspiel eine ordentliche TV-Präsenz bekommt. "Wir haben uns leider an Spiele ohne Pu­blikum gewöhnen müssen", sagte er der FAZ. "Aber die Vorfreude auf das Pokalfinale ist ungetrübt. Der Frauenfußball bekommt am Sonntag seinen Auftritt auf einer großen Bühne. Die ARD überträgt live. Der Termin ist bewusst im Anschluss an die Männer-Bundesliga gewählt. Wir brauchen solche Highlights, um für Aufmerksamkeit zu sorgen." Das Spiel gibt es live im Ersten, im Livestrem auf sportschau.de und für Fans im Ausland auf dem Youtube-Kanal "German Football".

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Die Ausgangslage für die Partie inst klar: "Im Duell mit Eintracht Frankfurt waren wir in der Liga zweimal die bessere Mannschaft. Wir haben zudem die besseren Einzelspielerinnen und gehen somit als Favorit in das Spiel", so Kellermann. "Aber die Frankfurterinnen werden das Maximale an Gegenwehr reinwerfen. Als Außenseiter freut man sich besonders auf ein solches Spiel des Jahres."

Seit dem Triple 2013 haben die Wolfsburgerinnen, die im Finale erstmals die neuen Trikots tragen, in jeden Fall mindestens einen Titel gewonnen. Geht's Pokalfinale schief, droht eine titellose Saison. Denn in der Bundesliga liegt der VfL einen Spieltag vor Saisonende zwei Punkte hinter Bayern. Mit dem Begriff "Wachablösung" allerdings "kommen wir nicht klar", wie Kellermann sagt, "selbst wenn der FC Bayern München in diesem Jahr Meister wird und wir das Pokalfinale nicht gewinnen." Denn: "Dafür hat der VfL Wolfsburg in den vergangenen Jahren vom Pokal bis zur Champions League zu konstant nationale Titel geholt und international darum gespielt. Wir wissen genau, dass der FC Bayern seit Jahren aufrüstet und große Ziele hat. Es ist gut für den Frauenfußball, wenn man sich in München vornimmt, Wolfsburg als Seriensieger abzulösen."

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