17. Juli 2021 / 19:40 Uhr

Freddy Kaps ballert Oldenburger SV mit drei Toren zum Pokalsieg

Freddy Kaps ballert Oldenburger SV mit drei Toren zum Pokalsieg

Volker A. Giering
Lübecker Nachrichten
Der Oldenburger SV ist nach dem Finalsieg beim Sereetzer SV Kreispokalsieger in Ostholstein.
Der Oldenburger SV ist nach dem Finalsieg beim Sereetzer SV Kreispokalsieger in Ostholstein.
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Oberligist gewinnt Kreispokalfinale gegen den Sereetzer SV - Klassen-Patzer bereitet den Weg

Der Oldenburger SV hat den Kreispokal Ostholstein dank eines 3:0 (1:0) im Finale gegen den Sereetzer SV gewonnen. Als dreifacher Torschütze glänzte Freddy Kaps.

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Nach dem Abpfiff kannte der Jubel beim Favoriten keine Grenzen mehr. „Die Jungs haben mir die Dinger gut vorbereitet. Wobei ein Ding auf die Kappe des Sereetzer Torwarts ging“, strahlte Matchwinner Kaps und zollte dem tapfer kämpfenden Gegner Respekt. „Das war kein Selbstgänger. Wir hatten zwar die Kontrolle über das Spiel, doch Sereetz hat das gut gemacht.“

Oldenburg im Landespokal gegen Reher/Puls

Als Belohnung starten die Oldenburger in der ersten Runde im SHFV-Landespokal und treffen dort auf den FC Reher/Puls - eine machbare Aufgabe. Doch vorher wird kräftig gefeiert. Am Abend wollte die Mannschaft gemeinsam essen gehen. „Was danach kommt, entscheiden wir relativ spontan“, grinste Kaps. Sein Trainer Florian „Ebbe“ Albrecht sprach von einem verdienten Sieg seiner Mannschaft und lobte den dreifachen Torschützen. „Freddy macht die Tore in seiner Art beziehungsweise Qualität. Wir hatten mehr Ballbesitz und ein Chancenplus. Einziges Manko war, dass wir uns das Leben unnötig schwer gemacht haben.“

Klassen-Patzer bereitet den Weg

Mit der 1:0-Führung durch Kaps (17.) ging es in die Halbzeitpause vor rund 200 Fans. „Wir haben es versäumt, frühzeitig das 2:0 nachzulegen“, haderte Albrecht. Doch mit dem zweiten Treffer von Kaps (71.), dem ein Fehler von SSV-Torwart Denis Klassen (ist frisch verheiratet) vorausging, war der Bann der Sereetzer gebrochen. Nur zwei Minuten später machte der Stürmer den Deckel drauf. „Der Weg ging heute nur über den Sieg“, bilanzierte Kaps.

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Sereetzer SV nicht unzufrieden

Der Sereetzer Trainer Andreas Beyer gratulierte fair zum Pokaltriumph. „Trotz einiger Ausfälle können wir nicht unzufrieden sein. Das Ergebnis hört sich klar und deutlich an. Wir hätten zwischenzeitlich das 1:1 machen können. Letztlich bestraft Oldenburg unsere Fehler eiskalt. Wir können aber stolz auf die gute Pokalrunde sein“, betonte Beyer.

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