11. Mai 2021 / 22:25 Uhr

"Nach der EM könnte Jogi übernehmen": Die Netzreaktionen zum Keller-Rückzug beim DFB

"Nach der EM könnte Jogi übernehmen": Die Netzreaktionen zum Keller-Rückzug beim DFB

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Der Rückzug von DFB-Präsident Fritz Keller blieb im Netz nicht unkommentiert. Neben Frotzeleien und Wortspielen gibt es aber auch besorgte Kommentare.
Der Rückzug von DFB-Präsident Fritz Keller blieb im Netz nicht unkommentiert. Neben Frotzeleien und Wortspielen gibt es aber auch besorgte Kommentare. © Arne Dedert/dpa
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Fritz Keller will sein Amt als DFB-Präsident zur Verfügung stellen. Das personelle Beben beim Verband betrifft auch Generalsekretär, Vizepräsident und Schatzmeister des Deutschen Fußball Bundes. Das Netz spottet - macht sich aber auch Sorgen um die Zukunft des DFB.

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Fritz Keller tritt als DFB-Präsident ab, auch Generalsekretär Friedrich Curtius und Vizepräsident Rainer Koch werden sich von ihren Ämtern zurückziehen - spätestens nach dem kommenden Bundestag wird es eine runderneuerte Führung beim Deutschen Fußball-Bund geben. Das ist das Ergebnis einer Tagung der Verbandschefs am Dienstag.

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Über das große Personalbeben beim DFB war zuvor wenig durchgesickert. Nach dem Eklat um einen von Keller angestrengten Nazi-Vergleich (er nannte Koch in einer Präsidiumssitzung in Anlehnung an den früheren Vorsitzenden des Volksgerichtshofs im Nationalsozialismus "Freisler") hatte zuletzt allerdings einiges auf umfassendere personelle Konsequenzen hingedeutet, zumal auch Curtius und Koch nicht frei von Kritik waren.

Die User des Kurznachrichtendienstes Twitter begrüßen den Schritt überwiegend. @fcmfan1992 hofft, dass DFB und DFL nun keine "Findungskommission" einsetzen, um einen Nachfolger für Keller zu finden. Sein Ansatz: "Der deutsche Fußball bräuchte einen offen, transparenten und spannenden Wettbewerb um die besten Ideen." Der User @FLUESSIIII hat bezüglich der Nachfolger-Suche so seine eigenen Ideen: "Nach der EM könnte Jogi übernehmen", schrieb er. Bundestrainer Joachim Löw stellt sein Amt nach der Europameisterschaft zur Verfügung. Dass er den Posten des DFB-Präsidenten als nächsten Karriereschritt in Erwägung zieht, darf jedoch bezweifelt werden.



So reagiert das Netz auf das DFB-Beben:

Nach dpa-Informationen sorgten die weitreichenden Entscheidungen bei Präsidiumsmitgliedern auch für Erleichterung. Die DFB-Krise hatte höchste politische Kreise gezogen, auch Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) hatte sich eingeschaltet und von einem "jämmerlichen Schauspiel" gesprochen. Die Details, wer gegen wen warum ätzt, waren immer undurchsichtiger geworden.

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