22. Juni 2021 / 10:32 Uhr

FSG Kaltenkirchen unterliegt dem PSV Neumünster

FSG Kaltenkirchen unterliegt dem PSV Neumünster

Nils Göttsche
Kieler Nachrichten
Helge Schröter (re.) und die FSG Kaltenkirchen unterlagen Tim Möller und dem PSV Neumünster mit 1:5.
Helge Schröter (re.) und die FSG Kaltenkirchen unterlagen Tim Möller und dem PSV Neumünster mit 1:5. © Nils Göttsche
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Mit dem ersten Auftritt nach langer Coronapause war Martin Genz sehr zufrieden. Zwar kassierte der von ihm trainierte Verbandsligist FSG Kaltenkirchen eine 1:5 (1:2)-Pleite. Doch in Anbetracht des Gegners PSV Neumünster, der seine Punktspiele in der Oberliga bestreitet, relativierte sich das Resultat in den Augen des Coaches.

 „Wir setzen uns Etappenziele in der Vorbereitung“, sagte der 34-Jährige. „Derzeit geht es um den Aufbau der Grundfitness, Verbesserung der Taktik, Teambuilding und guten Vorstellungen in den Testspielen. Mit allen Dingen bin ich einverstanden. Das hat mein Team gut gemacht.“

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Beim ambitionierten Oberligisten aus Neumünster musste der B-Lizenzinhaber auf seine beiden etatmäßigen Torhüter Torben Krogmann und Sebastian Wiehle verzichten. Stattdessen stand mit Torben Günther ein Feldspieler zwischen den Pfosten. „Torben hat seine Sache klasse gemacht“, lobt Genz. „Mit seiner unorthodoxen Art des Torwartspiels hat er einige Bälle entschärfen können.“

Die Neumünsteraner hatten erwartungsgemäß mehr Ballbesitz und gingen nach 13 Minuten durch Tim Müller in Führung. Die FSG arbeitete gut gegen den Ball, blieb mutig im Spielaufbau. Und sie belohnten sich selbst. Nidal Cicek (32.) traf zum 1:1-Ausgleich. Fünf Minuten vor dem Halbzeitpfiff traf Tim Möller für den PSV zum 2:1.

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Auch im zweiten Abschnitt hielten die Genz-Schützlinge weiterhin gut mit. Der PSV erhöhte noch durch Jannik Braun zum 3:1. Nach 70 Minuten ließen die Kräfte der Gäste langsam nach und erst in der Schlussphase wurden die Partie dann noch deutlicher. Mika Jöhnck per Strafstoß (82.) und Timon Pfennig (87.) stellten noch auf 5:1.

„Es war klar, dass wir gegen Ende ein paar Ballverluste mehr haben würden“, meint Genz. „Dennoch konnten wir ein paar Nadelstiche setzen, hätten die Konter aber noch besser ausspielen können. Insgesamt fand ich es gut, was wir heute gezeigt haben.“