16. April 2021 / 20:17 Uhr

Gegen Hamm-Westfalen: HC Elbflorenz strebt Wiedergutmachung an

Gegen Hamm-Westfalen: HC Elbflorenz strebt Wiedergutmachung an

Astrid Hofmann
Dresdner Neueste Nachrichten
Marek Vanco (beim Wurf im Spiel gegen Dormagen) hofft auf eine starke Partie der Dresdner gegen den ASV Hamm-Westfalen.
Marek Vanco (beim Wurf im Spiel gegen Dormagen) hofft auf eine starke Partie der Dresdner gegen den ASV Hamm-Westfalen. © Matthias Rietschel
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Mit einem Heimsieg gegen Hamm soll die Niederlage in Großwallstadt in Vergessenheit geraten und eine neue Serie gestartet werden.

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Dresden. Auch wenn die Handballer des HC Elbflorenz zuletzt eine Niederlage gegen Großwallstadt einstecken mussten, spielen sie bislang eine starke Saison und liegen mit Platz vier über den Erwartungen. Ganz anders ist die Situation beim kommenden Gegner. Am Sonntag erwarten die Dresdner mit dem ASV Hamm-Westfalen (17 Uhr) einen Konkurrenten, der mit Tabellenplatz acht deutlich den eigenen Ansprüchen hinterherhinkt. Vor der Saison gehörte der ASV zum erweiterten Favoritenkreis für den Aufstieg.

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„Aus ihrer Sicht ist das bisherige Abschneiden sicher enttäuschend. Mit ihrem sehr ausgeglichen besetzten Kader wollten sie auf jeden Fall oben mitspielen“, glaubt auch HCE-Manager Karsten Wöhler. Woran es liegt, könne man jedoch von außen kaum beurteilen. Sicher würden einige Verletzungssorgen dabei eine Rolle spielen, glaubt er. Erst zuletzt mussten sich die ASV-Männer beim Abstiegskandidaten Konstanz mit einem Remis zufriedengeben. Das Hinspiel konnten die Schützlinge von Rico Göde in Hamm erfolgreich gestalten und mit einem 25:19-Sieg nach Hause fahren. „Wir wissen, dass sie auf Revanche brennen und sich die Punkte zurückholen möchten. Doch wir wollen wieder in die Erfolgsspur und ich denke, wir werden das Ding am Sonntag in der heimischen Halle ziehen“, zeigt sich Karsten Wöhler sehr zuversichtlich.

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Auch Linksaußen Marek Vanco betont: „Die Niederlage in Großwallstadt war unnötig, denn wir haben über weite Strecken das Spiel bestimmt. Nur in der zweiten Halbzeit hat die Abwehr nicht mehr so gut funktioniert und auch vorn haben wir Chancen liegenlassen. Aber jetzt haben wir die Möglichkeit, es wieder besser zu machen. Im Hinspiel konnten wir aus stabiler Defensive einfache Tore erzielen. Das muss uns wieder gelingen“, fordert der 31-jährige tschechische Nationalspieler.

Trainer Rico Göde betont dennoch, dass die Westfalen über genügend individuelle Qualität verfügen, um die Dresdner zu ärgern: „Wir dürfen ihnen erst gar nicht die Chance eröffnen, dass sie die Lunte anbrennen können.“ So hat Hamm mit Linksaußen Fabian Huesmann einen der sichersten Siebenmeterwerfern der Liga in seinen Reihen oder mit Merten Krings einen sehr erfahrenen Spielmacher. Dennoch powert auch Dresdens Co-Kapitän Sebastian Greß: „Wir gehen wie immer mit Selbstvertrauen, aber auch Respekt vor den Stärken des Gegners, und davon hat Hamm genügend, in dieses Spiel.“