19. Oktober 2020 / 20:32 Uhr

Burgstaller gibt Startelf-Debüt für St. Pauli - Schäffler bringt 1. FC Nürnberg in Führung

Burgstaller gibt Startelf-Debüt für St. Pauli - Schäffler bringt 1. FC Nürnberg in Führung

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Will für den FC St. Pauli endlich wieder Tore schießen: Ex-Schalke-Stürmer Guido Burgstaller.
Will für den FC St. Pauli endlich wieder Tore schießen: Ex-Schalke-Stürmer Guido Burgstaller. © imago images/foto2press
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In seinem zweiten Spiel für den FC St. Pauli darf Neuzugang Guido Burgstaller von Beginn an ran – gegen seinen Ex-Klub 1. FC Nürnberg. Für die Franken hatte er in der 2. Liga gespielt bis er in die Bundesliga zum FC Schalke 04 gewechselt war.

Stürmer Guido Burgstaller steht zum ersten Mal seit seinem Transfer vom FC Schalke 04 zum FC St. Pauli in der Startformation für ein Pflichtspiel. In der 2. Liga empfangen die Kiezkicker am Montagabend (20.30 Uhr/Sky) den 1. FC Nürnberg – den Ex-Klub von Burgstaller.

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Die Führung im Duell der Ex-Bundesligisten erzielte aber nicht etwa ein Kiezkicker, sondern Manuel Schäffler (8. Minute). Der 31-Jährige war erst im Sommer vom Zweitliga-Absteiger Wehen Wiesbaden nach Nürnberg gewechselt und erzielte in seinem Debüt für den "Club" sein erstes Tor und führt somit im Stürmer-Vergleich zwischen ihm und Burgstaller.

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Für die Franken hatte der 31 Jahre alte Österreicher Burgstaller vor seinem Wechsel im Januar 2017 nach Gelsenkirchen gespielt. Zwar gelang ihm mit dem "Club" nie der Bundesliga-Aufstieg, dennoch bestritt er ab Januar 2015 ganze 70 Pflichtspiele für den FCN, erzielte 34 Tore und bereitete zwölf weitere vor. Die Königsblauen zahlten deshalb 1,5 Millionen Euro für die Dienste Burgstallers.

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In Gelsenkirchen startete er gut, machte in seinem ersten halben Jahr 25 Spiele und war direkt an 15 Toren beteiligt – in Bundesliga, Europa League und DFB-Pokal. In seinem zweiten Schalke-Jahr waren es 19 Torbeteiligungen in 37 Pflichtspielen. Danach kam Burgstaller auch verletzungsbedingt nicht mehr voll in Fahrt und rief trotz vieler Einsätze seine Leistung nicht mehr ab.

Zwischen August 2018 und seinem Transfer zwei Jahre später stand er zwar noch 57 Mal auf dem Platz, konnte aber nur sieben Tore erzielen und auch nur vier vorbereiten. In der Liga stand er 2019/20 bei null Toren, wurde er nach der Krisen-Saison aussortiert und an den FC St. Pauli abgeben. Dort will er seinen Tor-Bann wieder brechen. "Ich will natürlich so erfolgreich wie möglich sein. Sonst bräuchte ich ja gar nicht auf den Platz. Ich bin nicht hier, um ein bisschen mit zu laufen.", erklärte der Stürmer im Kicker.