09. Dezember 2020 / 09:33 Uhr

Hallescher FC plant mit Geisterspielen bis Saisonende

Hallescher FC plant mit Geisterspielen bis Saisonende

Tom Bachmann, dpa
HFC
Die Tribünen bleiben in Halle wohl bis Saisonende leer. © dpa
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Jens Rauschenbach, Präsident des Halleschen FC, rechnet nicht mit einer Rückkehr der Fans in der aktuellen Saison. Falls jedoch eine Teilzulassung möglich sein sollte, werde der Verein entsprechende Hygienekonzepte einreichen.

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Halle. Präsident Jens Rauschenbach vom Fußball-Drittligisten Hallescher FC rechnet erst in der kommenden Saison wieder mit Zuschauern in den Stadien. "Aktuell kann dazu niemand eine seriöse Prognose abgeben, aber angesichts der sich seit Oktober immer weiter verschärfenden Pandemielage rechnen wir leider nicht mit Stadionbesuchern bis zum Saisonende", sagte Rauschenbach der Mitteldeutschen Zeitung (Mittwoch). Sollte doch eine Teilzulassung möglich sein, werde der Verein umgehend Hygienekonzepte einreichen.

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Der HFC musste zwar einige Mitarbeiter in Kurzarbeit schicken, rechnet finanziell aber nicht mit Engpässen oder einer Kreditaufnahme. Ebenso wenig geht man in Halle von Hilfe des Deutschen Fußball-Bundes für angeschlagene Clubs aus. "Vom DFB in seiner derzeitigen Verfassung ist keine Unterstützung zu erwarten", sagte Rauschenbach.

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Der Unternehmer mahnte zudem, dass coronabedingte Spielverlegungen den Wettbewerb immer weiter verzerren und die Belastung ungleich verteilen. "Einige Vereine – dazu gehörten leider auch wir – mussten mehrere englische Wochen hintereinander spielen, während andere im Normalbetrieb bleiben konnten. Die Fairness des sportlichen Wettbewerbs ist dadurch schon beeinträchtigt, das muss man so klar sagen", sagte Rauschenbach. Der HFC hatte zuletzt drei englische Wochen nacheinander und verlor dabei nur eines von sieben Spielen.