10. Mai 2021 / 22:21 Uhr

Spektakel beim Debüt von Trainer Hrubesch: Hamburger SV schießt 1. FC Nürnberg ab

Spektakel beim Debüt von Trainer Hrubesch: Hamburger SV schießt 1. FC Nürnberg ab

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
 Beim Debüt von Trainer Horst Hrubesch feierte der HSV gegen den 1. FC Nürnberg einen souveränen Sieg.
Beim Debüt von Trainer Horst Hrubesch feierte der HSV gegen den 1. FC Nürnberg einen souveränen Sieg. © IMAGO/Sportfoto Zink (Montage)
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Das Debüt von Horst Hrubesch als HSV-Interimstrainer ist geglückt: Im ersten Spiel nach Entlassung von Ex-Trainer Daniel Thioune feierte der Hamburger SV am Montag einen 5:2-Erfolg über den 1. FC Nürnberg. Damit darf der HSV noch vom Aufstieg träumen.

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Der Hamburger SV hat sich beim Debüt von Interimstrainer und Klub-Ikone Horst Hrubesch die kleine Chance erhalten, in seinen beiden letzten Spielen der Zweitliga-Saison doch noch den Aufstieg in die Bundesliga zu schaffen. Gegen den 1. FC Nürnberg feierte der HSV im leeren Volksparkstadion am Montagabend im vorerst letzten Montagsspiel der 2. Bundesliga einen 5:2 (3:1)-Erfolg. Zuvor hatte Mitkonkurrent Holstein Kiel im Nachholspiel gegen Hannover 96 durch einen 1:0-Sieg wieder Platz zwei erobert und damit seine glänzende Ausgangsposition weiter ausgebaut. Insgesamt fielen am 32. Spieltag der 2. Liga damit 46 Tore.

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Die erste gute Gelegenheit gehörte jedoch nicht der Hrubesch-Elf, sondern den Gästen aus Franken. Johannes Geis prüfte per Direktabnahme Hamburgs Torwart Sven Ulreich, der den Schuss parierte (10.). Auf der Gegenseite flog ein Versuch von Bakery Jatta auf das Tornetz (14.). Ein Tor von Jatta wurde wegen einer Abseitsstellung zurückgepfiffen (26.). Nach einer halben Stunde klingelte es aber doch für den HSV: Asger Sörensen fälschte einen Schuss von Robin Meißner bei dessen Startelf-Debüt für die Hausherren unhaltbar für Christian Mathenia im Nürnberger Kasten ab - 1:0 für den HSV durch ein Eigentor (30.).

Wenig später kombinierten sich die Hamburger über Amadou Onana, Sonny Kittel, Meißner und Torschütze Jatta zum sehenswert herausgespielten 2:0 (36.). Weil Ulreich aber einen Schuss von Geis nach vorn abprallen ließ und Erik Shuranov im Nachsetzen zum 2:1-Anschlusstreffer abstaubte, war die Partie rasch wieder offen (41.). In der Nachspielzeit hatte Torjäger Simon Terodde seinen ersten großen Auftritt des Abends und traf zum 3:1-Pausenstand.



Der zweite Durchgang verlief zunächst ohne die großen Höhepunkte - bis zum Wachmacher von Meißner: Der auffällige Offensivakteur nahm ein Zuspiel von Jatta volley und traf die Latte des Club-Gehäuses (62.). Insgesamt hatte der HSV die Begegnung nunmehr im Griff, geriet wenig in Gefahr durch die Franken, die im unteren Mittelfeld des Klassements mit 40 Zählern den möglichen Abstieg nicht mehr fürchten müssen. Tom Krauß traf aus knapp 14 Metern die Latte, Ulreich hatte noch die Finger am Ball.

Und dann wurde es deutlich: Kittel schob flach aus elf Metern zum 4:1 ein (76.), ehe Terodde einen Foulelfmeter - Lukas Mühl hatte Manuel Wintzheimer festgehalten - zum 5:1 verwandelte (80.). FCN-Coach Robert Klauß nahm in der Schlussphase noch einen kuriosen Vierfach-Wechsel vor, der an der Niederlage aber nichts mehr änderte (84.). Bei den Hamburgern humpelte Kittel, der weite Wege gegangen war, angeschlagen für Khaled Narey vom Platz (86.). Linus Rosenlöcher betrieb für den Club noch Ergebniskosmetik, traf zum 5:2-Endstand (89.).

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