21. September 2021 / 12:53 Uhr

Zur Pause runter: Bei 96-Rechtsverteidiger Dehm "wäre das Risiko zu groß gewesen"

Zur Pause runter: Bei 96-Rechtsverteidiger Dehm "wäre das Risiko zu groß gewesen"

Sportredaktion Hannover
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
96-Profi Jannik Dehm (links, gegen Fabian Reese) musste bei seiner Rückkehr nach Kiel schon nach 45 Minuten runter.
96-Profi Jannik Dehm (links, gegen Fabian Reese) musste bei seiner Rückkehr nach Kiel schon nach 45 Minuten runter. © IMAGO/Hübner
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Schon nach 45 Minuten musste Jannik Dehm in Kiel runter - ausgerechnet bei der Rückkehr zum Ex-Klub. Der 96-Rechtsverteidiger hatte muskuläre Probleme. Nichts Schlimmes, "aber das Risiko wäre einfach zu groß gewesen, ihn weiterspielen zu lassen", so Trainer Jan Zimmermann.

Da hatte er seinen Lieblingsplatz rechts hinten in der Viererkette erobert - und dann war im Auswärtsspiel bei Holstein Kiel bereits nach 45 Minuten Feierabend für Jannik Dehm. Ausgerechnet in Kiel, beim Ex-Klub, die Vorfreude war so groß gewesen...

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Mit seiner Leistung hatte die Auswechslung des 25-Jährigen nichts zu tun, was bei der komfortablen 3:0-Führung für Hannover 96 auch sehr verwunderlich gewesen wäre. Im Gegenteil: Dehm spielte kompromisslos, legte ein ordentliches Stellungsspiel an den Tag und schaltete sich auch in der Offensive gut mit ein. Es war nur eine Vorsichtsmaßnahme.

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Dehm hatte "muskuläre Probleme, wie Trainer Jan Zimmermann hinterher berichtete. "Wir gehen jetzt nicht davon aus, dass es was Schlimmeres ist, aber das Risiko wäre einfach zu groß gewesen, ihn weiterspielen zu lassen."

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"Da ist es gut, wenn man Sei Muroya auf der Bank hat", weiß Manager Marcus Mann. Dem Japaner hatte Dehm den Platz abgenommen, stand bereits im Heimspiel gegen St. Pauli (1:0) in der Startelf der Roten. Nicht unwahrscheinlich, dass die Karten für die Partie am Sonntag gegen Sandhausen neu gemischt werden (müssen).