19. Oktober 2021 / 17:34 Uhr

Hansa Rostock: DFB ermittelt wegen Hass-Banner

Hansa Rostock: DFB ermittelt wegen Hass-Banner

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Hass-Banner auf der Ultra-Tribüne des Ostseestadions
Hass-Banner auf der Ultra-Tribüne des Ostseestadions © imago images/Fotostand
Anzeige

Der Kontrollausschuss hat nach dem Eklat auf der Ultra-Tribüne des Ostseestadions beim Spiel gegen Sandhausen eine Stellungnahme von Hansa angefordert.

Rostock. Der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes hat nach dem Banner-Eklat am Sonntag beim Heimspiel des Zweitligisten FC Hansa Rostock gegen den SV Sandhausen (1:1) ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Das Gremium hat den FC Hansa „in einem ersten Schritt angeschrieben und eine Stellungnahme zu dem Vorfall angefordert“. Der Klub wurde aufgefordert, „die Täter zu identifizieren und die diesbezüglichen Aufklärungsbemühungen darzustellen“.

Anzeige

Der DFB-Kontrollausschuss werde nach Vorlage und Auswertung der Stellungnahme über den weiteren Fortgang entscheiden, heißt es abschließend.

Anhänger des FC Hansa hatten während des Heimspiels ein Spruchband gezeigt („Einer weniger, ACAB!!!“), das sich auf den Tod eines jungen Hamburger Polizisten bezogen haben soll.


Hansa Rostock selbst hatte sich von „diesem beschämenden Banner“ distanziert und die „Pietätlosigkeit aufs Schärfste verurteilt“. Auch entschuldigte sich der Klub „in aller Form bei den Angehörigen des Verstorbenen und der gesamten Polizei für diese moralisch in keiner Weise vertretbare Aktion.“