19. Dezember 2018 / 11:55 Uhr

Heikendorfer SV glänzt mit Heimstärke

Heikendorfer SV glänzt mit Heimstärke

Jan Claas Harder
Kieler Nachrichten
„Meine Mannschaft war permanent motiviert, sich weiterentwickeln zu wollen, freut sich David Lehwald, Trainer des Heikendorfer SV.
„Meine Mannschaft war permanent motiviert, sich weiterentwickeln zu wollen", freut sich David Lehwald, Trainer des Heikendorfer SV. © Sonja Paar
Anzeige

Im Sportpark gibt Heikendorfer SV mächtig Gas: Lehwald-Elf arbeitete sich auf Rang fünf vor

Mit 29 Punkten aus den bisherigen 19 Partien in der Fußball-Landesliga Holstein geht es für den Heikendorfer SV in die Winterpause. Eine Bilanz, die sich sehen lassen kann, vor allem, da die Punktgewinne der Lehwald-Elf in der ersten Saisonphase zunächst noch überschaubarer Natur waren. Allerdings wollte es der Spielplan auch so, dass der Heikendorfer SV mit dem 1. FC Phönix Lübeck, dem SV Preußen Reinfeld und dem Oldenburger SV frühzeitig und nacheinander alle drei Spitzenteams der Liga zu bespielen hatte. Drei Duelle, die ohne Zählbares für den HSV blieben. Doch danach warteten Gegner auf Augenhöhe, und der HSV konnte von den folgenden elf Partien sieben siegreich gestalten und sich somit Stück für Stück auf den fünften Rang vorarbeiten.

Anzeige

Hier abstimmen über die Meisterschaft der Fußball-Landesliga Holstein:

Mehr anzeigen

Anzeige

Besonders beeindruckend ist die Heimbilanz der Lehwald-Schützlinge, die auf eigenem Geläuf respektable 19 Zähler einfahren konnten, dabei nur zwei Niederlagen einstecken mussten und zusammen mit zwei weiteren Teams mit nur elf Gegentreffern die wenigsten der Liga kassierten. „Diese Tatsache freut mich ungemein, denn dies bringt auch zum Ausdruck, dass sich unsere Spieler voll und ganz mit dem Heikendorfer Sportpark identifizieren“, meint Heikendorfs Trainer David Lehwald. Doch nicht nur Heimstärke, Tabellenstand und Punktausbeute geben Anlass zu einem positiven Zwischenfazit. Auch die vor der Saison getroffenen Personalentscheidungen erwiesen sich als richtig.

Mehr aus der Fußball-Landesliga Holstein

Die vom Verbandsligisten 1. FC Schinkel nach Heikendorf zurückgekehrten Arber Azemi und Premton Jashari erfüllten die Erwartungen sofort und wurden zu Stammspielern. Überaus erfolgreich verlief auch die Integration von Jarle Schrock, Leon Prüßmann und Lino Schneeberg, die vor der Saison von der aus eigenen A-Jugend zum Team stießen und es bereits auf beeindruckende Einsatzzeiten brachten. Gleiches gilt auch für Neuzugang Sören Richard Schnoor, der von der SpVg Eidertal Molfsee den Sprung nach Heikendorf wagte und in den von ihm absolvierten zehn Partien mit fünf Treffern sogar wesentlich zum Erfolg beitragen konnte.

Hier warten die Bilder der Saison 2018/19 in Kiels Amateurfußball auf euch:

Auch der VfR Neumünster kam nach schlechtem Saisonstart allmählich ins Rollen: Hier jubelt Issam Khemiri nach dem 2:0 gegen Inter Türkspor Kiel. Zur Galerie
Auch der VfR Neumünster kam nach schlechtem Saisonstart allmählich ins Rollen: Hier jubelt Issam Khemiri nach dem 2:0 gegen Inter Türkspor Kiel. ©

„Meine Mannschaft war permanent motiviert, sich weiterentwickeln zu wollen. Und dies hat sich auch stets auf dem Trainingsplatz widergespiegelt. Die nötige Konzentration war eigentlich immer vorhanden“, bilanziert Heikendorfs Übungsleiter David Lehwald, der nicht nur den vorbildlichen Trainingsbetrieb lobt, sondern auch den Umgang untereinander. „Wir haben nicht einen oder mehrere Topspieler. Es ist daher notwendig, dass man auf der einen Seite einen gesunden Konkurrenzkampf schafft, und auf der anderen Seite vermittelt, dass der Erfolg nur durch ein positives Miteinander erreicht werden kann. Auf diese Weise ergibt sich zwangsläufig ein gutes Leitungsniveau“, so Lehwald.