17. März 2019 / 15:31 Uhr

Holstein-Experte Andreas "Opa" Geidel: Holstein Kiels 5:1-Heimsieg gegen Aue – ein Fußball-Feuerwerk

Holstein-Experte Andreas "Opa" Geidel: Holstein Kiels 5:1-Heimsieg gegen Aue – ein Fußball-Feuerwerk

Andreas Geidel
Holstein-Experte Andreas Opa Geidel sah am Freitagabend ein tolles Fußballspiel seiner Störche.
Holstein-Experte Andreas "Opa" Geidel sah am Freitagabend ein tolles Fußballspiel seiner Störche. © Andrè Haase
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Sieg der Störche macht Lust auf den Zweitliga-Endspurt

Holstein Kiels 5:1-Heimsieg gegen Aue – ein Fußball-Feuerwerk, das die Lust auf den Zweitliga-Endspurt in neue emotionale Sphären katapultiert. Und zugleich den Reiz erhöht, in der Statistik zu blättern.

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Diese Spieler haben Holstein Kiel in der Vergangenheit geprägt:

Von 2018 bis 2021 stand Janni Serra bei Zweitligisten Holstein Kiel unter Vertrag. In dieser Zeit kam der Stürmer 91 Mal zum Einsatz und erzielte 35 Tore. Nach seinem Vertragsende bei Holstein Kiel wechselt Serra zur Saison 2021/22 in die Bundesliga zu Arminia Bielefeld. Zur Galerie
Von 2018 bis 2021 stand Janni Serra bei Zweitligisten Holstein Kiel unter Vertrag. In dieser Zeit kam der Stürmer 91 Mal zum Einsatz und erzielte 35 Tore. Nach seinem Vertragsende bei Holstein Kiel wechselt Serra zur Saison 2021/22 in die Bundesliga zu Arminia Bielefeld. ©
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Der Saisonverlauf von Holstein Kiel in der Zweitliga-Spielzeit 2018/19.

1. Spieltag: Holstein Kiel startet mit einem Paukenschlag in die Saison und gewinnt beim Hamburger SV mit 3:0. Die Tore für die Störche erzielen Jonas Meffert (56.), David Kinsombi (78.) und Mathias Honsak (90.+3). Zur Galerie
1. Spieltag: Holstein Kiel startet mit einem Paukenschlag in die Saison und gewinnt beim Hamburger SV mit 3:0. Die Tore für die Störche erzielen Jonas Meffert (56.), David Kinsombi (78.) und Mathias Honsak (90.+3). ©

Vielleicht sollten die Störche-Offiziellen beim DFL-Spielplangestalter eine Bitte einreichen, um künftig immer freitags Mitte März ein Heimspiel austragen zu dürfen. Wir erinnern uns: Schon in der mit den Aufstiegsspielen gegen Wolfsburg endenden Vorsaison triumphierte Holstein an einem Freitagabend des dritten Kalendermonats. 2:1 hieß es am Abend des 16. März gegen Heidenheim. Bei Kälte, peitschenden Regengüssen und Sturmböen. Bei fast identischen Bedingungen also wie an diesem 15. März 2019 bei der Gala gegen die überforderten Mannen aus dem Erzgebirge. Nur mal zum Vormerken: 2020 fällt der Freitag in dieser Zeitregion auf den 13. März. Nicht nur für Freunde des gepflegten Aberglaubens ein nettes Datum.

Unter Ex-Coach Markus Anfang standen nach 26 Spieltagen der Serie 2017/18 stolze 41 Punkte und 51:35 Tore auf dem Konto der Störche. Eine brillante Ausbeute für den damaligen Aufsteiger. Ein Jahr später sind es für Cheftrainer Tim Walter und dessen neuem Personal zum gleichen Zeitpunkt 42 Zähler mit einem Torverhältnis von 51:37. Einfach nur überragend! Speziell unter der Berücksichtigung des Faktes, dass das Durchschnittsalter der am Freitag bei Spielbeginn auf der Reservebank sitzenden Akteure unverbrauchte 20,1 Jahre betrug.

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Nur bei einem Zahlenvergleich ist Vorsicht geboten. 15 Zähler holten die Störche vor Jahresfrist in den letzten acht Partien der Punktspielserie. Diese Ausbeute dürfte 2019 mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht ausreichen, um beim Saisonfinale am späten Nachmittag des 19. Mai erneut auf Platz drei zu rangieren. Oder? Der HSV (2:3 gegen Darmstadt 98 mit Kiels Fußball-Gott Patrick Herrmann), Union Berlin (1:2 in Heidenheim) und der FC St. Pauli (0:4 in Sandhausen) lassen grüßen.