27. März 2021 / 14:22 Uhr

Jan Jalowietzki blickt auf drei Jahre bei den Netzhoppers zurück

Jan Jalowietzki blickt auf drei Jahre bei den Netzhoppers zurück

Oliver Schwandt
Märkische Allgemeine Zeitung
„Spaßvogel“ Jan Jalowietzki benutzt beim Warmmachen auch gerne einmal zwei Bälle. 
„Spaßvogel“ Jan Jalowietzki benutzt beim Warmmachen auch gerne einmal zwei Bälle. © Oliver Schwandt
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Volleyball-Bundesliga: Zuvor spielte der 25-jährige Außenangreifer von 2015 bis 2016 in der Zweiten Liga bei GSVE Delitzsch. Anschließend trug er noch für weitere zwei Spielzeiten das Trikot des Zweitligisten SV Fellbach.

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Nach drei Jahren bei Volleyball-Bundesligist Netzhoppers KW-Bestensee sucht Jan Jalowietzki eine neue Herausforderung. Seit der Spielzeit 2018/2019 stand er beim Dahmeland-Team unter Vertrag. Zuvor spielte der 25-jährige Außenangreifer von 2015 bis 2016 in der Zweiten Liga bei GSVE Delitzsch. Anschließend trug er noch für weitere zwei Spielzeiten das Trikot des Zweitligisten SV Fellbach. Jalowietzki fand trotz seines derzeit straffen Terminkalenders Zeit und sprach mit dem SPORTBUZZER über ...

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... die drei Jahre bei den Netzhoppers: „Waren für mich eine sehr schöne Zeit, denn ich konnte mit dem Team in der Bundesliga spielen. Es war aber auch sehr anstrengende drei Jahre, da es nicht immer sehr einfach war, zweimal am Tag zu trainieren. Es war aber auch für mich ein großer Traum, der in Erfüllung gegangen ist. Ich habe es zum Beispiel unter anderem sehr genossen, in der Schmeling-Halle gegen Weltstars zu spielen.“

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... über das verlorene Pokalfinale gegen die United Volleys: „Daran denke ich heute noch täglich, da es mir immer noch sehr im Kopf herumschwirrt. Ich bin aber froh, ein Teil der Vereinsgeschichte geworden zu sein. Was wir dort geleistet haben, wird so schnell sicherlich nicht wieder passieren. Das Finale war jedenfalls ein unbeschreibliches Erlebnis für mich.“



... seine stärksten Mitspieler in seiner Zeit beim Dahmeland-Team: „Ganz klar Casey Schouten. Was der mir manchmal für Bälle übers Netz geknallt hatte. Diese waren jenseits von Gut und Böse. Mit seiner Erfahrung und seinem Ballgefühl aber auch Dirk Westphal.“

... seinen Lieblings-Zimmergenossen im Hotel bei den vielen Auswärtsfahrten: „Ich habe in den drei Jahren mit meinem polnischen Landsmann Kamil Ratajczak das Zimmer geteilt. Er war ein sehr angenehmer Partner. Ich konnte mich nur nicht mit seinen Duschgewohnheiten anfreunden, denn Kamil duschte am Spieltag immer vor dem Frühstück, vor dem Mittagsschlaf und noch einmal vor dem Match. “

... seinen Ruf als Stimmungsmacher im Team: „Diesem Ruf bin ich gerecht geworden, da ich immer versucht habe, meine positive Energie auf meine Teamkollegen zu übertragen. Ich hätte nie gedacht, dass dies so viel Wirkung gehabt hat.“

Beim Angeln kann Jan Jalowietzki so richtig schön entspannen
Beim Angeln kann Jan Jalowietzki so richtig schön entspannen © Oliver Schwandt

... seine schönsten Erinnerungen an die Netzhoppers-Zeit: „Diese waren neben dem Pokalfinale ein Heimspiel vor zwei Jahren gegen Innsbruck. Da waren unsere Fans so lautstark, so dass ich abends im Bett noch ein Piepen in den Ohren hatte.“

... den Lieblingstrainer in seiner bisherigen Karriere: „Das war mein Jugendcoach beim VfB Friedrichshafen Helmut Zirk, der mich zu dem gemacht hat, der ich heute bin. Unter seinen Fittichen konnte ich mit dem VfB drei Meisterschaften von insgesamt fünf gewinnen.“

... seinen berühmten Vater Bogdan: „Er ist für mich Fluch und Segen. Fluch, weil ich sportlich immer mit ihm verglichen werde und Segen, da ich mit ihm die beste sportliche Beratung nach den Partien am Telefonhörer habe, die ich mir nur wünschen kann.“

... ein Abschiedsvideo auf Instagram: „Das habe ich veröffentlicht, weil ich mich noch einmal von der Netzhoppers-Gemeinde verabschieden wollte. Persönlich ging es ja leider aufgrund von Corona nicht.“

... seine bisher größten sportlichen Erfolge: „Neben dem Erreichen des Pokalendspiels waren es sicherlich die fünf Meistertitel im Nachwuchs des VfB Friedrichshafen.“

... seinem großen Hobby Angeln: „Angeln ist für mich der große Ausgleich neben dem Volleyballsport. Dabei lasse ich immer mein Handy im Auto, um nicht erreichbar zu sein. Ich befinde mich ja derzeit bei einem Freund in Stuttgart, mit dem ich zusammen schon im Neckar gefischt habe. Auf alle Fälle werde ich im Sommer das Angeln so richtig genießen.“

... Angebote aus der Bundesliga:„Diese bleiben aktuell noch mein Geheimnis. Wenn ich einen neuen Verein gefunden habe, dann werde ich diesen noch früh genug bekanntgeben.“

... seine sportlichen Pläne für die Zukunft: „Auf alle Fälle möchte ich noch so lange Volleyball spielen wie möglich. Dabei spielt natürlich auch die Gesundheit eine große Rolle, da ich in dieser Saison sehr lange mit hartnäckigen Schulterproblemen zu kämpfen hatte.“

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