22. Februar 2020 / 08:54 Uhr

Kampf gegen den Heimfluch: Premnitz will erfolgreichen Rückrundenstart

Kampf gegen den Heimfluch: Premnitz will erfolgreichen Rückrundenstart

Christoph Laak
Märkische Allgemeine Zeitung
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Die Premnitzer Fußballer wollen unbedingt mit einem Sieg in die Rückrunde starten. © Christoph Laak
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Landesliga Nord: Der TSV Chemie empfängt zum ersten Spiel des neuen Jahres den FK Hansa Wittstock.

Nach einer holprigen Vorbereitung wird es auch für die Landesliga-Fußballer des TSV Chemie Premnitz am heutigen Samstag (Beginn: 15 Uhr) erstmalig ernst. Auf eigenem Platz empfängt die Mannschaft von Trainer Peter Oberschmidt den FK Hansa Wittstock.

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„Wir wollen natürlich mit einem Erfolgserlebnis, gerade auf eigenem Platz, in die Rückrunde starten und freuen uns auf den Wettkampf“, erklärt der Premnitzer Trainer vor der Partie gegen den Tabellennachbarn, trifft der Elfte auf den Zwölften. Im Hinspiel hatten sich beide Teams nach einem wilden Spiel mit 3:3-unentschieden getrennt.

Sichere Defensive ist der Schlüssel zum Erfolg

„Wittstock ist vor allem in der Offensive richtig gut. Da müssen wir zuerst unser Augenmerk drauf legen. Außerdem müssen wir auf dem tiefen Boden den Kampf richtig annehmen. Hansa ist körperlich schon eine robuste Truppe, die, wenn sie mal in Führung geht, das zu nutzen weiß“, erklärt Peter Oberschmidt.

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Er wird heute jedoch auf einige Spieler verzichten müssen. Lukas Block und Benjamin Huxol sind privat verhindert und Martin Otto wird verletzungsbedingt wohl nicht auflaufen können. „Wir haben aber eine gute Mannschaft, die in dieser Woche gut trainiert hat. Allen war die Motivation anzumerken, unbedingt mit einem Sieg zu starten“, zeigt sich Oberschmidt dennoch optimistisch.

Frauenteam will nächsten Auswärtsdreier

Und auch die Landesliga-Kickerinnen des TSV Chemie müssen an diesem Wochenende ihr nächstes Spiel bestreiten. Die Chemikerinnen treten am Sonntag, 10.30 Uhr, beim Ludwigsfelder FC an. Das Hinspiel hatte der LFC mit 5:0 für sich entschieden. „Aber wir sind auswärtsstark“, schmunzelt Spielertrainerin Sandra Rusch. Ihr Team hat in dieser Saison erst eins von fünf Spielen auf fremdem Geläuf verloren.