05. Mai 2020 / 10:15 Uhr

Kein Belt-Cup für den SV Todesfelde, aber dafür Marco Pajonk?

Kein Belt-Cup für den SV Todesfelde, aber dafür Marco Pajonk?

Jürgen Brumshagen
Kieler Nachrichten
Die Mannschaft des SV Todesfelde bei der Siegerehrung beim Belt-Cup 2019.
Die Mannschaft des SV Todesfelde bei der Siegerehrung beim Belt-Cup 2019. © Markus Weber
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Der dritte Belt-Cup wird erst 2021 ausgetragen. Ein exakter Termin steht noch nicht fest. Das deutsch-dänische Fußballturnier sollte, wie bei der Premiere 2018, vom 3. bis 5. Juli mit großem Rahmenprogramm im und am Lübecker Lohmühlenstadion durchgeführt werden.

Die Corona-Pandemie macht den Veranstaltern aber einen dicken roten Strich durch die Planung des mit 30000 Euro Prämie dotierten Turniers. Aus Schleswig-Holstein wäre neben Regionalliga-Tabellenführer VfB Lübeck das Oberliga-Spitzenduo 1. FC Phönix Lübeck und SV Todesfelde am Start gewesen. Dazu hätten sich die dänischen Zweitligisten HB Køge, Næstved BK und Nykøbing FC gesellt. 2019 erreichten die Todesfelder bei ihrer Premiere im Feld der sechs Mannschaften gleich das Finale, das gegen Køge mit 0:3 verloren ging.

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Die Gerüchte reißen nicht ab, dass der SV Todesfelde Interesse an einer Verpflichtung von Torjäger Marco Pajonk haben soll, der sich bisher mit Oberliga-Konkurrent Phönix Lübeck auf keinen neuen Vertrag einigen konnte. Ein Sturmduo Morten Liebert und Pajonk, dazu Dennis Studt als weitere Option in vorderster Front – die Gegner müssten sich ganz warm anziehen. Die Todesfelder halten sich zum Stand der Dinge bedeckt, bestätigen aber ihr Interesse am von vielen Klubs umworbenen (und vergleichsweise kostspieligen) Stürmer. Man wäre schlecht beraten, nicht wenigstens abzuklären, ob der Transfer eines Spielers dieser Klasse realisierbar sei, heißt es aus den Reihen der SVT-Verantwortlichen.

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