15. Februar 2021 / 18:03 Uhr

Keine OP nötig: RB Leipzigs Teamarzt Striegler behandelt Krostitzs Radig

Keine OP nötig: RB Leipzigs Teamarzt Striegler behandelt Krostitzs Radig

Johannes David
Leipziger Volkszeitung
Dennis Radig
FSV Krostitzs Kicker Dennis Radig hat nochmal Glück gehabt. © Alexander Prautzsch
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Immer wieder wird FSV Krostitzs Dennis Radig durch Verletzungen zurückgeworfen. Nun lies sich der 26-Jährige von RB Leipzigs Teamarzt Frank Striegler untersuchen - und kommt ohne eine Operation aus. 

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Krostitz. Manch einem kommt die unabsehbar lange Corona-Siesta doch tatsächlich gelegen. Dennis Radig vom FSV Krostitz etwa. Der 26-Jährige hatte sich im vorletzten Spiel vor der Unterbrechung in Sermuth einen Meniskuseinriss zugezogen. Der immer wieder von Verletzungen zurückgeworfene Mittelfeldmann ließ sich vom sagenumwobenen Doktor Frank Striegler (Teamarzt von RB Leipzig) behandeln – und kommt ohne Operation aus.

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Das freut natürlich Trainer Mike Geppert: „Für Dennis ist die Pause gut, er kann sich in Ruhe auskurieren.“ Und auch ansonsten versucht der Coach dem sportlichen Corona-Chaos die ein oder andere positive Seite abzuringen: „Vielleicht hängt einer von den Älteren, die eigentlich nach der Saison aufhören wollten, noch ein Jahr dran. So willst du ja nicht unbedingt abtreten.“ Wir spekulieren mal ganz frech und nennen Routiniers wie Stefan Maruhn (37) und Mirko Dietrich (36) als mögliche Verlängerungskandidaten beim Namen.

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Ansonsten ist es beim FSV personell verdächtig ruhig geblieben in der Winterpause. Was die verbliebenen Landesklasse-Partien anbelangt, hofft Geppert, dass „wir nach Ostern wieder anfangen und wenigstens die erste Halbserie irgendwie rumkriegen.“ Und dann wäre da ja noch der Landespokal. Krostitz steht im Achtelfinale und trifft dort auf den BSC Freiberg. „Da wollen wir nach Möglichkeit eine Runde weiterkommen. Wir würden zur Not auch in Ungarn spielen“, sagt Geppert lachend und kriegt so die Kurve zum RB-Champions-League-Spiel heute Abend gegen Liverpool.

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