28. März 2022 / 14:02 Uhr

Kimmich-Anruf bei PK von Bundestrainer Flick: Bayern-Star fehlt auch bei Testspiel gegen die Niederlande

Kimmich-Anruf bei PK von Bundestrainer Flick: Bayern-Star fehlt auch bei Testspiel gegen die Niederlande

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Bundestrainer Hansi Flick wird im Vergleich zum Israel-Spiel einige personelle Veränderungen vornehmen.
Bundestrainer Hansi Flick wird im Vergleich zum Israel-Spiel einige personelle Veränderungen vornehmen. © IMAGO/Avanti (Montage)
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Gegen Israel musste Bundestrainer Hansi Flick auf Bayern-Star Joshua Kimmich noch verzichten. Auch gegen die Niederlande wird der Mittelfeld-Regisseur fehlen. Kurios: Während der Pressekonferenz vor dem Testspiel-Klassiker erhielt Flick einen Anruf vom 27-Jährigen.

Acht Spiele, acht Siege – die makellose Bilanz von Hansi Flick in seiner Amtszeit als Bundestrainer schürt Erwartungen. Beim Nachbarschaftsduell gegen die Niederlande am Dienstag in Amsterdam wartet der nächste Härtetest und nach dem 2:0 gegen Israel der zweite DFB-Auftritt im WM-Jahr. Ein absoluter Leistungsträger wird in Bayern-Star Joshua Kimmich dann erneut fehlen. Bereits am Abschlusstraining in Frankfurt hatte der Mittelfeldspieler, der mit seiner Lebensgefährtin das dritte Kind erwartet, nicht teilgenommen.

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Bei der Pressekonferenz vor der Partie kam es dann zu einem kuriosen Zwischenfall: Das Handy des Bundestrainers klingelte, der 57-Jährige bat für die Unterbrechung um Entschuldigung und erklärte, dass Kimmich angerufen habe. Flick zückte sein Telefon und sagte, den Bayern-Profi im Anschluss an die Medienrunde zurückrufen zu wollen. Neuigkeiten zur erwarteten Geburt gab es zumindest vorerst nicht. Nach der Pressekonferenz kehrte Flick noch mal in den Saal des Teamhotels in Gravenbruch zurück, um mitzuteilen, dass der Nachwuchs bei Kimmich auch am frühen Montagnachmittag weiter auf sich warten lasse.

Einen Einsatz gegen die Niederlande wird es nicht geben: "Ich habe ihm gesagt, er soll jetzt zu Hause bleiben bei seiner Frau. Er ist natürlich immer etwas gespalten, weil er immer spielen will. Aber das ist aktuell die beste Entscheidung, hier hätte er keine ruhige Sekunde gehabt. Die Geburt ist einfach viel wichtiger", erklärte Flick.

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Klar ist aber auch ohne die Kimmich-Rückkehr: Im Vergleich zum Auftaktsieg am Samstag stellt Flick im Klassiker auf einigen Positionen um. Beim Spiel gegen Israel hatte er bei seiner Startelf noch einige unerwartete Personalentscheidungen getroffen. Jonathan Tah erhielt den Vorzug vor Antonio Rüdiger und bildete gemeinsam mit Debütant Nico Schlotterbeck die Innenverteidigung. Davor gab Julian Weigl rund fünf Jahre nach seinem letzten Auftritt im Nationaltrikot sein DFB-Comeback. Weiter vorn erhielt der seit Oktober 2020 nicht mehr aufgebotene Julian Draxler eine Chance. In der Spitze tummelte sich Timo Werner, Müller blieb zunächst außen vor und saß auf der Bank.

Fest steht nun: Müller wird gegen die Niederlande in die Anfangsformation zurückkehren. Ebenso erhielt Rüdiger in der Abwehrzentrale eine Startelfgarantie. Und: Wie bereits zuvor angekündigt, kehrt Stammkeeper Manuel Neuer zwischen die Pfosten zurück. Gegen Israel hatten sich noch Barcelona-Torhüter Marc-André ter Stegen und Frankfurt-Schlussmann Kevin Trapp den Job im Tor geteilt.