17. Februar 2020 / 12:43 Uhr

Klarer Heimerfolg zum Auftakt: Premnitzer Fußballerinnen schieben sich auf Platz vier (mit Galerie)

Klarer Heimerfolg zum Auftakt: Premnitzer Fußballerinnen schieben sich auf Platz vier (mit Galerie)

Christoph Laak
Märkische Allgemeine Zeitung
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Carolin Schulze (r.) war auf der linken Außenbahn permanent unterwegs. © Christoph Laak
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Landesliga Frauen: TSV Chemie setzt sich mit 5:1 gegen den RSV Eintracht 1949 durch.

Die Premnitzer Landesliga-Fußballerinnen, bei denen im Winter Madlen Herrmann die Schuhe an den Nagel gehangen hat und Trainer Karsten Skolik in seine Berliner Heimat zurückgekehrt ist, haben ihr Auftaktspiel in der Rückrunde klar gewonnen. Gegen den Tabellenletzten vom RSV Eintracht 1949 setzte sich das Team von Spielertrainerin Sandra Rusch mit 5:1 durch. „Wir haben aber schon noch Steigerungspotenzial“, erkannte Rusch im Anschluss an das Spiel.

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In Bildern: Premnitzer Frauen bezwingen RSV Eintracht mit 5:1.

Die Chemikerinnen (in Grün) waren das überlegene Team, setzten sich verdient durch und hätten sogar noch mehr Tore schießen können. Zur Galerie
Die Chemikerinnen (in Grün) waren das überlegene Team, setzten sich verdient durch und hätten sogar noch mehr Tore schießen können. © Christoph Laak

Denn gerade hatten die Gastgeberinnen mit den in Unterzahl angetretenen Teltowerinnen mehr Probleme als ihnen lieb gewesen sein dürfte. Gleich zweimal fehlte nicht viel und die Chemikerinnen wären in Rückstand geraten. Ein Strafstoßtreffer von Kathleen Lorenz brachte den TSV aber in Front (10.). Und nach gut einer halben Stunde war es Linda Holz auf der Haide, welche den 2:0-Halbzeitstand besorgte.

Drei Tore innerhalb von 15 Minuten entscheiden das Spiel

Nach der Pause sorgten die Premnitzerinnen dann schnell für klare Verhältnisse. Sandra Rusch köpfte nach einer Ecke völlig freistehend zum 3:0 (49.) ein und wenig später entwischte Jessica Finkbeiner ihrer Gegenspielerin und konnte wuchtig zum 4:0 (52.) einschießen. Danach schluderten die Gastgeberinnen ein wenig mit ihren Chancen. Einzig Finkbeiner erzielte mit einem sehenswerten Heber das 5:0 (62.).

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In der letzten halben Stunde trauten sich aber auch die Gäste wieder öfter vor das Premnitzer Gehäuse. Nachdem einige Chancen nicht genutzt wurden, belohnte sich das Schlusslicht aber mit dem Treffer zum 5:1-Endstand. „Wir waren heute nicht gut, hätten noch mehr Tore schießen können. Wichtig ist aber, dass wir gewonnen haben. Ein Dank gilt auch dem Mögeliner SC, dass wir so kurzfristig auf ihrem Platz spielen durften“, so Sandra Rusch, dessen Mannschaft nun punktgleich mit dem Tabellendritten FC Stahl Brandenburg ist.