10. Dezember 2020 / 08:32 Uhr

Knieverletzung: Dynamo Dresdens Kapitän Mai fehlt vorerst

Knieverletzung: Dynamo Dresdens Kapitän Mai fehlt vorerst

Stefan Schramm
Dresdner Neueste Nachrichten
Sebastian Mai von Dynamo Dresden während dem Drittliga-Spiel gegen den SV Waldhof Mannheim im Rudolf-Harbig-Stadion am 27. September 2020.
Dynamo Dresden muss die Partie gegen den Halleschen FC ohne ihren Kapitän bestreiten. © Thomas Eisenhuth/Getty Images/2020 Getty Images
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Innenverteidiger Marco Hartmann musste bei der Partie gegen Uerdingen mit Gelb-Rot vorzeitig vom Platz und Kapitän Sebastian Mai zog sich eine Verletzung im Knie zu. Dadurch muss Dynamo Dresdens Trainer Markus Kauczinski gegen den Halleschen FC seine zuletzt überzeugend agierende Dreierkette umstellen.

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Dresden. Die Feierstimmung an seinem heutigen 27. Geburtstag dürfte deutlich getrübt sein: Dynamo Dresdens Kapitän Sebastian Mai fällt mit einer Verletzung im rechten Knie vorerst aus. Wie die Schwarz-Gelben am Mittwoch mitteilten, zog sich der gebürtige Dresdner die Blessur im Heimspiel am Sonnabend gegen den KFC Uerdingen zu. In den nächsten Tagen wird er sich eingehenderen Untersuchungen unterziehen. Das sind wahrlich keine guten Nachrichten. Sollte es sich als was Ernstes herausstellen, zum Beispiel als Schaden am Meniskus oder Kreuzband, ist schlimmstenfalls mit einer mehrmonatigen Pause zu rechnen.

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„Leider verpasse ich aufgrund meiner Verletzung nicht nur das kommende Spiel in Halle, auf das ich mich natürlich schon sehr gefreut habe. Ich drücke den Jungs für die kommenden Aufgaben beide Daumen, damit wir unseren Weg als Mannschaft erfolgreich weitergehen“, sagte Sebastian Mai, der in den vergangenen beiden Saisons für den Halleschen FC aktiv war.

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„Der Ausfall von Basti trifft uns sehr, weil er als Kapitän – auf und neben dem Platz – ein wichtiger Spieler für unsere Mannschaft ist. Wir wünschen ihm einen optimalen Heilungsverlauf und müssen seinen Ausfall als Team auffangen“, erklärte Dynamos Cheftrainer Markus Kauczinski, der seine zuletzt überzeugend agierende Dreierkette dadurch auf zwei Positionen umstellen muss. Mit Innenverteidiger Marco Hartmann, der gegen Uerdingen die Gelb-Rote Karte sah, steht nämlich noch ein weiterer Ex-Hallenser gegen den HFC nicht zur Verfügung.