14. Mai 2021 / 08:17 Uhr

Kommentar zum BVB-Pokalsieg: Terzic muss Dortmund verlassen

Kommentar zum BVB-Pokalsieg: Terzic muss Dortmund verlassen

Heiko Ostendorp
RedaktionsNetzwerk Deutschland
BVB-Trainer Edin Terzic sollte die Chance nutzen, sich einen neuen Arbeitgeber auszusuchen, meint RND-Sportchef Heiko Ostendorp.
BVB-Trainer Edin Terzic sollte die Chance nutzen, sich einen neuen Arbeitgeber auszusuchen, meint RND-Sportchef Heiko Ostendorp. © IMAGO/Moritz Müller/Sven Simon (Montage)
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Der BVB bekommt zur kommenden Saison mit Marco Rose einen neuen Cheftrainer, Edin Terzic rückt wieder ins zweite Glied. Dortmunds Pokalsieger-Coach hat das Zeug für mehr. Und Dortmund täte gut daran, ihn ziehen zu lassen, findet RND-Sportchef Heiko Ostendorp.

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„Edin hat den Schlüssel in der Hand.“ Diesen Satz sagte Dortmunds Boss Hans-Joachim Watzke nach dem 4:1-Sieg im Pokalfinale gegen RB Leipzig. Adressat war Cheftrainer Edin Terzic, der in der kommenden Saison - laut Vertrag - wieder ins zweite Glied rücken und seinem eigenen Nachfolger Marco Rose assistieren soll.

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Doch spätestens mit dem Titelgewinn hat der „Dortmunder Jung“ sich endgültig für andere Klubs empfohlen und steht bei einigen interessanten Vereinen auf der Liste. In Bremen, Leverkusen, Frankfurt und Hamburg denkt man zumindest über Terzic nach, so ist zu hören. Er sollte zupacken. Und der BVB täte gut daran, ihn ziehen zu lassen.

Bei jeder Rose-Niederlage würden ansonsten die öffentlichen Diskussionen um den starken Assi losgetreten, der aus dieser Rolle längst rausgewachsen ist. Terzic hat das Zeug für mehr.



Es mag bitter für ihn sein, dass man ihm dies bei seinem Herzensklub offenbar nicht von Anfang an zugetraut hat und er nun trotz des Pokalsiegs und der Aufholjagd in der Liga seinen Posten räumen muss - eine ungewöhnliche Konstellation. Terzic sollte es als Chance sehen und kann sich seinen zukünftigen Arbeitgeber aussuchen. Er hat den Schlüssel selbst in der Hand.

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