05. September 2020 / 17:52 Uhr

Kreispokalsieger: SV Todesfelde feiert den nächsten Titel

Kreispokalsieger: SV Todesfelde feiert den nächsten Titel

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Traf im Finale doppelt: Marco Pajonk.
Traf im Finale doppelt: Marco Pajonk. © 54° / Koenig
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Die Generalprobe für das DFB-Pokal-Spiel gegen den VfL Osnabrück glückt - Stehnck und Weidemann treffen im nächsten Finale, Pajonk schürt Doppelpack - Fokus liegt nun auf dem DFB-Pokal.

Der SV Todesfelde bleibt das Team der Stunde. Mit 6:0 setzte sich der Oberligist am Samstagnachmittag im Finale des Segeberger Kreispokals gegen die FSG Kaltenkirchen durch - der zweite Titel binnen zwei Wochen, durch welchen der SVT sich abermals für den Landespokal qualifiziert und die Verteidigung dieses Titels in Angriff nehmen kann.

Rafael Krause hatte den Favoriten bereits in der zweiten Minute in Front gebracht, doch wer nach diesem Einstand ein Todesfelder Schützenfest erwartete, wie es unter der Woche der TSV Lentföhrden über sich ergehen lassen musste, wurde eines Besseren belehrt. Marco Pajonks vermeintlicher Treffer zum 0:2 wurde nach einer Abseitsentscheidung nicht gegeben, kurz darauf verpasste Bento das "Kaki"-Tor nur knapp. Zwei Minuten vor dem Pausenpfiff überwand Pajonk FSG-Torhüter Krogmann nach einem langen Ball von Kai-Fabian Schulz erneut, diesmal zählte der Treffer.

SHFV-Pokalfinale 2019/2020: SV Todesfelde gegen VfB Lübeck (3:2)

Ein gemeinsames Statement, das wohl alle Spieler als Botschaft an die Fans unterstützen würden: Ihr fehlt!.  Zur Galerie
Ein gemeinsames Statement, das wohl alle Spieler als Botschaft an die Fans unterstützen würden: "Ihr fehlt!".  ©

Der Torjäger machte nach der Pause nahtlos da weiter, wo er vor dem Kabinengang aufgehört hatte, nur Sekunden nach Wiederanpfiff fiel das 0:3. Nach einer an Offensivszenen armen Phase schraubte der SVT das Ergebnis dann routiniert in die Höhe. Kapitän Luca Sixtus (78.), und die bereits im Landespokalfinale erfolgreichen Niklas Stehnck (81.) und Til Weidemann (83.) besorgten das halbe Dutzend für die Tramm-Elf.

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FSG-Trainer Martin Genz fand nach der Partie trotz der letztlich deutlichen Niederlage lobende Worte für seine Mannschaft: "Ich muss meiner Mannschaft ein großes Kompliment für einen disziplinierten Auftritt machen. Wir haben gut dagegengehalten, dem Gegner nichts geschenkt und auch nach dem Rückstand den Glauben auf einen Konter nicht aufgegeben. Insgesamt ist der Sieg für Todesfelde verdient, insbesondere in den letzten zwanzig Minuten sind wir kräftemäßig eingebrochen. Letztlich haben sich dann die Qualitäten, die Todesfelde einfach hat, auch gezeigt. Pajonk ist ein abgewichster Stürmer, mit dem Oberligisten ihre Probleme haben, was können wir als Verbandsligist da erwarten."

Todesfelde-Trainer Sven Tramm zollte seiner Mannschaft großen Respekt: "Ich ziehe alle Hüte, die ich habe. Wir haben jeden Titel geholt, den man holen konnte, alle 24 Mann sind wirklich sehr, sehr stark. Wir waren heute über 90 Minuten klar die bessere Mannschaft, obwohl wir nach dem 1:0 verpasst haben, das Spiel schnell zu machen. Wir fahren jetzt zurück nach Todesfelde und feiern noch ein bisschen. Danach soll der Fokus aber voll auf das anstehende DFB-Pokalspiel liegen." Im Landespokal steht der Gegner der Todesfelder mit der SG Geest 05 übrigens schon fest, ein Termin für das Spiel ist jedoch nich nicht gerfunden.

Infos, O-Töne: Finn Hofmann


Todesfelde: Kornath - Weidemann, Schulz (60. Koth), Rave, Szymczak - Sixtus, Stehnck - Sirmais, Bento (73. Gelbrecht), Kraus - Pajonk (65. Studt).

Kaltenkirchen: Krogmann - Gören (68. Günther), Schröter, Reiter, G. Güvenir - T. Güvenir (60. Cicek), Möller, Vanselow - Agyei, Niemeyer, Denk (73. Ilenser).