25. Januar 2021 / 08:49 Uhr

Leidenszeit von Meuselwitzer Stürmer Trübenbach verlängert sich

Leidenszeit von Meuselwitzer Stürmer Trübenbach verlängert sich

Johannes David
Leipziger Volkszeitung
Andy Trübenbach vom ZFC Meuselwitz im Duell mit dem Berliner Aleksandar Bilbij.
2. September 2020: Andy Trübenbach (r.) während seines bislang letzten Heimspiels gegen TeBe Berlin. © Mario Jahn
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Der ZFC-Angreifer Andy Trübenbach hat weiter Probleme mit dem operierten Knie. Der Meuselwitzer Trainer Holm Pinder hofft trotzdem weiterhin, dass es noch in dieser Saison zu einem Comeback kommen wird. Dafür müsste allerdings auch die Saison erst mal fortgesetzt werden. Wann es dazu kommt, ist immer noch offen.

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Meuselwitz. Fünf Spiele, null Tore und dann auch noch eine schwere Knieverletzung. Am 5. September lief Andy Trübenbach zum bislang letzten Mal für den ZFC Meuselwitz in der Fußball-Regionalliga auf. Seitdem verzögert sich seine Rückkehr auf den Platz wieder und wieder. Jetzt gab es den nächsten Rückschlag für den 29-Jährigen.

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„Eigentlich sollte er inzwischen die ersten Übungen mitmachen können, aber er hat immer noch große Probleme mit dem Knie nach seiner Operation. Wir beraten gerade mit den Ärzten, wie wir weiter vorgehen“, erzählt ZFC-Trainer Holm Pinder. Das klingt zwar nicht gut, dennoch hofft der Coach, dass Trübenbach mit seiner Mannschaft noch in dieser Saison sein Comeback feiern kann.

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Womit wir bei der nächsten Unbekannten wären. Wann und wie der Ligabetrieb neu startet, bleibt abzuwarten. Fest steht: Vor dem 28. Februar wird laut Verband nicht gespielt. Zuletzt deutete vieles darauf hin, dass irgendwann danach zumindest die Hinrunde beendet und diese gewertet wird. „Dass wir die Runde komplett zu Ende spielen, ist inzwischen fast unmöglich. Wenn nach nur einer Serie Schluss wäre, wäre das natürlich nicht so schön für uns, weil wir schlecht gestartet sind“, sagt Pinder. Zur Erinnerung: Meuselwitz grüßt nach den bisher absolvierten 13 Partien von Abstiegsplatz 17.



Einstweilen bleiben die ZFC-Kicker auf 50 Prozent Kurzarbeit. Das heißt: drei Trainingseinheiten pro Woche und finanzielle Unterstützung von Papa Staat bei den Löhnen. „Es wäre sinnvoll, wenn wir einen Starttermin bekämen, damit wir langsam die Schlagzahl im Training erhöhen können“, berichtet Holm Pinder. Die nächste Chance zur Klärung des Sachverhalts böte sich am Mittwoch, wenn die „Arbeitsgemeinschaft Fortführung des Spielbetriebs“ zum wiederholten Male tagt.

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