28. November 2019 / 15:55 Uhr

Letzter Akt des 1. FC Phönix Lübeck in Wochen der Revanche

Letzter Akt des 1. FC Phönix Lübeck in Wochen der Revanche

Volker A. Giering
Lübecker Nachrichten
Beim 2:4 im Hinspiel traf Dustin Thiel für die Hausherren.
Beim 2:4 im Hinspiel traf Dustin Thiel für die Hausherren. © Agentur 54°
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Husumer SV ist die einzige Mannschaft, die bei den ambitionierten Adlerträgern gewinnen konnte

Für den Oberliga-Zweiten und Titelkandidaten 1. FC Phönix Lübeck sind es die Wochen der Revanche. Nach dem 2:1 gegen Verfolger TSB Flensburg (Hinspiel war 1:5) wollen sich die „Adlerträger“ nun auch beim Aufsteiger Husumer SV (Sa., 14 Uhr) für die bislang einzige Heimpleite revanchieren. Am 10. August unterlagen sie überraschend mit 2:4 nach einer schwachen Leistung. „Das war damals eine nicht eingeplante Niederlage, die aber verdient war“, erinnert sich Phönix-Sportchef Frank Salomon und ergänzt: „Wir wollen das Bild gerade schieben.“

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„Wer aufsteigen will, verliert nicht zweimal gegen die gleiche Mannschaft“

Die Husumer haben beim ersten Aufeinandertreffen an der Travemünder Allee frech aufgespielt. „Zu dem Zeitpunkt haben wir sie unterschätzt. Zum anderen hat es Husum mit seinen gefährlichen Offensivleuten Sebastian Kiesbye (sieben Saisontreffer, die Red.) und Hendrik Fleige (fünf Saisontreffer) gut gemacht. Wir haben an diesem Tag zu viele Fehler gemacht. Wir wissen, was auf uns zukommt“, sagt der Sportchef. Die Lübecker wollen sich unbedingt mit einem Sieg in die Winterpause verabschieden. „Wer aufsteigen will, verliert nicht zweimal gegen die gleiche Mannschaft“, betont Salomon, der auf Alex Hammerschmidt (Lauftraining), Torwart Yilmaz Caglar, Lasse Sohrweide, Fares Hadj und Abdullah Abou Rashed (alle langzeitverletzt) verzichten muss.

Abou Rashed zur Rückrunde wieder dabei?

Phönix Lübeck gewinnt mit 6:1 gegen PSV Neumünster. (09.11.2019)

Phönix Lübeck feiert das 1:0 gegen PSV Neumünster durch Marcello Meyer. Zur Galerie
Phönix Lübeck feiert das 1:0 gegen PSV Neumünster durch Marcello Meyer. ©

Abou Rashed wurde am Mittwoch von Mannschaftsarzt Dr. Georg-H. Ludwig am Innenmeniskus (war abgerissen) operiert. Der Ex-VfBer hofft zur Rückrunde wieder eingreifen zu können. Im Tor wird Ersatzmann Matthies Meyer steht. Marc Alves aus der Verbandsliga-Reserve, der diese Woche mitttrainert hat, tritt die Reise als zweiter Schlussmann an. Die Chancen auf einen Dreier stehen nicht schlecht, da die Husumer noch kein Heimspiel (drei Unentschieden und vier Niederlagen) gewinnen konnten. 16 von 19 Punkten hat die Elf von Trainer Torsten Böker auswärts geholt – wie in der Vorrunde in der Hansestadt.