25. Februar 2021 / 06:24 Uhr

Leverkusen-Sportdirektor Rolfes erklärt: Darum gibt es um Bosz keine Trainerdiskussion

Leverkusen-Sportdirektor Rolfes erklärt: Darum gibt es um Bosz keine Trainerdiskussion

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Leverkusens Sportdirektor Simon Rolfes (rechts) glaubt an Erfolge mit Trainer Peter Bosz.
Leverkusens Sportdirektor Simon Rolfes (rechts) glaubt an Erfolge mit Trainer Peter Bosz. © Getty Images/Montage
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Das frühe Aus im DFB-Pokal, in der Bundesliga zuletzt zwei Unentschieden gegen Abstiegskandidaten und der Europa League droht noch vor dem Achtelfinale das Ende. Eine Diskussion über den Posten von Trainer Peter Bosz kommt bei Bayer Leverkusen aber nicht auf.

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Sportdirektor Simon Rolfes hat an die hohen Ziele bei Bayer Leverkusen erinnert, eine Weiterbeschäftigung von Trainer Peter Bosz nach zuletzt durchwachsenen Leistungen aber nicht mit dem Weiterkommen in der Europa League verknüpft. "Ein Trainerwechsel ist kein Thema", antwortete der 37-Jährige in einem Interview des Kicker auf die direkte Frage, ob der Niederländer wackele, sollte Leverkusen gegen Bern ausscheiden. Das Hinspiel in der Runde der letzten 32 Mannschaften hatte Bayer 3:4 verloren.

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"Wir haben in vielen Bereichen eine gute Entwicklung genommen", sagte Rolfes: "Außer Frage steht aber auch, dass wir hohe Ziele haben und im Pokal eines davon verpasst haben. Umso mehr sind wir in der Europa League gefordert." Auch die Ausbeute von zuletzt neun Punkten aus zehn Spielen und das Aus im DFB-Pokal gegen Rot-Weiss Essen ändere verleitete Rolfes nicht zu einer Distanzierung. "Die Trainerfrage stellen wir nicht. Es geht darum, zielorientiert zusammenzuarbeiten. Wir tun alles dafür, auch der Trainer mit der Mannschaft", so der frühere Bayer-Profi.

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Bosz ist seit etwas mehr als einem Jahr Trainer in Leverkusen und hatte einen starken Saisonstart. Vor Weihnachten lag das Team mit zwei Punkten Rückstand auf Tabellenführer Bayern München auf Rang zwei. Inzwischen ist Bayer auf Rang fünf abgerutscht. "Uns fehlt derzeit die Stabilität und damit auch die Konstanz", sagte Rolfes und betonte: "Vor Weihnachten war auch nicht alles gut, und jetzt ist nicht alles schlecht. Entscheidend ist, dass wir aus dieser Phase rauskommen. Dafür müssen wir, so banal ist es, Spiele gewinnen."