13. September 2020 / 19:07 Uhr

FSV Luckenwalde wird auf dem Weg in die nächste Runde gefordert

FSV Luckenwalde wird auf dem Weg in die nächste Runde gefordert

Sport Lucki
Märkische Allgemeine Zeitung
Die Luckenwalder Regionalligafußballer (gelb-blaue Spielkleidung) trafen im Landespokal auf kampfstarke Gastgeber.
Die Luckenwalder Regionalligafußballer (gelb-blaue Spielkleidung) trafen am Sonnabend im Landespokal auf kampfstarke Gastgeber. © Stefan Fiebiger
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AOK-Landespokal: Luckenwalder Regionalligafußballer stehen nach 3:1-Erfolg beim Landesligisten Concordia Buckow/Waldsieversdorf im Achtelfinale.

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Ziel erreicht: Die Luckenwalder Regionalligafußballer stehen im Achtelfinale des AOK-Landespokals 2020/21. Am Sonnabendnachmittag wurden sie ihrer Favoritenrolle beim Landesliga-Vertreter FC Concordia Buckow/Waldsieversdorf gerecht. Mit 3:1 entschieden die Luckenwalder die Partie vor 239 Zuschauern in der regulären Spielzeit für sich. Marcel Hadel (21.) erzielte aus dem Spiel heraus mit einem Schuss aus 18 Metern das erste Tor des Favoriten. Mit der knappen 1:0-Führung wurden die Seiten gewechselt.

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Im zweiten Durchgang lenkte Matthias Reichelt (65.) nach einer Ecke einen Kopfball des kurz zuvor eingewechselten Frank Rohde noch ins eigene Tor ab. Die Luckenwalder führten mit 2:0. Den Vorsprung baute kurz darauf der ebenfalls eingewechselte Jakob Gesien (66.) aus. Trotz des Doppelschlages der Gäste gaben sich die Hausherren zu keinem Zeitpunkt des Spiels geschlagen. Wenige Minuten vor dem Abpfiff gelang Bartosz Barandowski (86.) der Ehrentreffer für den FC Concordia Buckow/Waldsieversdorf. Ein 3:1-Sieg für den Favoriten klingt nach 90 Minuten zwar deutlich, aber die Drittrunden-Partie im aktuellen Landespokal-Wettbewerb war kein Spaziergang für den Halbfinalisten des Vorjahres. Der Außenseiter forderte den Luckenwaldern doch einiges ab. „Es war die erwartet schwere Pokalaufgabe“, so FSV-Präsident Dirk Heinze.

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Der Regionalligist hatte Anpassungsschwierigkeiten an den recht schmalen Rasenplatz in Waldsieversdorf. Zudem sah das Geläuf nur aus der Ferne gut aus. Tatsächlich machten Unebenheiten und einige Löcher Flachpässe fast zum Glücksspiel. Die Luckenwalder konnten so ihre durchaus technischen Vorteile nicht ausspielen.



Kampfgeist und körperliche Robustheit waren am Sonnabendnachmittag gefragte Tugenden. Und davon hatten die Gastgeber jede Menge. Der Landesligist erarbeitete sich im Spielverlauf einige Möglichkeiten, um die Pokalpartie am Ende spannender gestalten zu können, wobei auch Luckenwaldes Christian Flath zweimal das Gebälk traf. Selbst nach dem 0:3 Mitte der zweiten Halbzeit gab die FC-Elf nicht auf. „Der Ehrentreffer kurz vor Schluss ist der Lohn für die sehr gute kämpferische Einstellung der Gastgeber“, sagte FSV-Trainer Jan Kistenmacher anerkennend.

Für sein Team steht in der Regionalliga Nordost eine weitere englische Woche auf dem Programm. Zunächst reisen die Luckenwalder am Sonntag zur zweiten Mannschaft von Hertha BSC, bevor sie am 7. Spieltag gegen einen weiteren Hauptstadt-Club bestehen müssen. Am Mittwoch, dem 23. September, ist der Berliner AK zum Flutlichtspiel (Anpfiff: 19.30 Uhr) im Seelenbinder-Stadion zu Gast.

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