06. Mai 2021 / 11:13 Uhr

Ludwigsfelder FC: Zwei Neuzugänge mit Perspektive

Ludwigsfelder FC: Zwei Neuzugänge mit Perspektive

Lars Sittig
Märkische Allgemeine Zeitung
Neu im Waldstadion: Timo Doman (l.) und  Patrick Lux werden in der kommenden Saison für den LFC spielen, in der Mitte LFC-Sportdirektor Philipp Karaschewitz.
Neu im Waldstadion: Timo Doman (l.) und  Patrick Lux werden in der kommenden Saison für den LFC spielen, in der Mitte LFC-Sportdirektor Philipp Karaschewitz.
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NOFV-Oberliga Süd: Patrick Lux und Timo Doman werden in der kommenden Saison für den LFC spielen - der Club setzt weiter auf junge Spieler.

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Zwei Neuzugänge für den Ludwigsfelder FC: Der Fußball-Oberligist hat für die kommende Spielzeit Patrick Lux und Timo Doman verpflichtet. Der 21 Jahre alte Mittelfeldspieler Lux wechselt vom Nord-Oberligisten Hertha Zehlendorf nach Ludwigsfelde, Innenverteidiger Doman (19) kommt aus der Jugend-Abteilung des Regionalligisten Tennis Borussia Berlin und hatte zuvor für den 1. FC Union Berlin in der Jugend-Bundesliga Nord/Nordost gespielt. Ihn habe "das Gesamtpaket" beim LFC überzeugt, sagt Lux: „Ich habe mich von Anfang an sehr wohl gefühlt.“ Doman schwärmt vom Stadion, das ihn sehr angesprochen habe: "Und die Gespräche mit dem Trainer und dem Sportdirektor Philipp Karaschewitz haben mir das Gefühl gegeben, in der Mannschaft und in dem Verein gut aufgehoben zu sein.“

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Blick nach oben und auf den Landespokal

Karaschewitz erklärt: "Wir sind sehr glücklich, dass wir zwei sehr gut ausgebildete Spieler für uns überzeugen konnten. Dazu sind wir nun in der Defensive breiter aufgestellt. Sie werden sich hoffentlich schnell einleben und somit ihre Qualitäten, wie bei ihren letzten Stationen, schnell unter Beweis stellen." Der Club aus der Dahme-Fläming-Region setzt damit bei der Kaderplanung weiter auf junge Spieler mit einer guten fußballerischen Ausbildung, die in Ludwigsfelde die nächsten Schritte in ihrer Laufbahn machen – mit Trainer Aaron Müller coacht das Team ein Entwickler.

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Die Aussicht auf die Zusammenarbeit mit dem A-Lizenz-Inhaber, der im vergangenen Sommer nach Ludwigsfelde gekommen war, hatte auch bei Lux Entscheidung eine wichtige Rolle gespielt. „Ich habe auch schon unter dem Trainer Aaron Müller beim TSV Rudow gespielt und freue mich sehr auf eine erneute Zusammenarbeit“, sagt der zentrale Mittelfeldmann, der im Nachwuchsbereich für den Berliner AK 07 (bis 2016), Viktoria 1889 Berlin (2016/17 und 2018) sowie Eintracht Braunschweig (2017) gekickt hatte. „Zum Wechsel nach Braunschweig kam es, weil ich Ende 2016 für Berlin beim DFB-U18 Sichtungsturnier gespielt habe und Eintracht auf mich aufmerksam wurde“, erinnert sich Lux. „Das Turnier war einer der schönsten Momente als Fußballspieler bisher, wir haben den zweiten Platz belegt und eine Silbermedaille bekommen. 2016 wurden wir mit der B-Jugend des BAK Berliner Meister, 2016 war für mich ein sehr schönes und an Highlights reiches Jahr.“



In Ludwigsfelde sollen nun die nächsten Höhepunkte folgen. „Mein Ziel ist es natürlich, der Mannschaft weiterzuhelfen. Ich denke, der frühzeitige Klassenerhalt sollte ein Ziel sein, aber ich bin optimistisch das es auch noch weiter nach oben gehen kann", sagt Lux. "Den brandenburgischen Landespokal zu gewinnen, wäre ein Traum, aber im Pokal ist ja nichts unmöglich. Mein persönliches Ziel ist es, mich sportlich weiterzuentwickeln.“ In der vergangenen Spielzeit bestritt er sechs Partien für Hertha 03 in der Nordstaffel der Oberliga. Insgesamt stehen 20 Einsätze in der fünfthöchsten Spielklasse in seiner Vita.

Von Stern Britz über Rudow zum 1. FC Union Berlin

Auch bei der Verpflichtung von Doman, der in Blankenfelde-Mahlow lebt, hat Müller eine zentrale Rolle gespielt. „Der Trainer hatte vergangenes Jahr schon sein Interesse gezeigt. Ich hatte mich aber zu diesem Zeitpunkt dafür entschieden, noch eine Saison Regionalliga in der A-Jugend zu spielen, bevor ich den Schritt in den Männerbereich wage", erzählt Doman. "Da die Zeit im Jugendbereich nun beendet ist und Herr Müller mich nochmals kontaktierte, habe ich einen Gesprächstermin vereinbart.“ Es folgte die Übereinkunft.

Der Defensivmann hatte seine Laufbahn mit fünf Jahren beim SV Stern Britz 1889 begonnen, später spielte er für den TSV Rudow Berlin und übte im Rahmen der Talentförderung des Berliner Fußball-Verbandes. In der Winterpause der Saison 2016/17 wechselte er zum 1. FC Union Berlin und zu Beginn der Saison 2020/21 in das A-Jugend-Ensemble des Regionalligisten Tennis Borussia. Die Ziele in Ludwigsfelde? „Ich möchte den LFC, soweit es geht, mit meiner Leistung unterstützen und mich fußballerisch weiterentwickeln. Wir wollen den Klassenerhalt schaffen, vielleicht können wir irgendwann mal um den Aufstieg mit dem LFC spielen. Das wäre mein Ziel.“

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