25. Februar 2021 / 07:05 Uhr

Bericht: Manga tritt bei Eintracht Frankfurt die Nachfolge von Sportdirektor Hübner an

Bericht: Manga tritt bei Eintracht Frankfurt die Nachfolge von Sportdirektor Hübner an

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Ben Manga (links) könnte bei Eintracht Frankfurt auf Sportdirektor Bruno Hübner folgen.
Ben Manga (links) könnte bei Eintracht Frankfurt auf Sportdirektor Bruno Hübner folgen. © IMAGO/Hartenfelser/Getty (Montage)
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Bruno Hübner und Eintracht Frankfurt beenden nach dieser Saison die Zusammenarbeit. Wer künftig als Sportdirektor bei den Hessen wichtige Personalfragen mit entscheidet, ist jetzt offenbar geklärt. Der bisherige Kaderplaner und Chefscout Ben Manga übernimmt laut "Sky" und "Sport1" den Posten von Hübner.

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Bruno Hübner macht bei Eintracht Frankfurt Schluss. Genau ein Jahrzehnt, nachdem er im Sommer 2011 beim hessischen Bundesligisten die Arbeit aufnahm, wird der Vertrag des 60-Jährigen nach der laufenden Saison nicht mehr verlängert. Die ab Sommer freie Stelle werde laut Sky und Sport1 intern besetzt. Demnach übernehme der aktuelle Kaderplaner und Chefscout Ben Manga die Aufgaben von Hübner.

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Wie Sky weiter berichtet, soll der 47-jährige Manga "sehr zeitnah" seinen neuen Vertrag unterschreiben. Laut Sport1 erhalte der bisherige Kaderplaner und Chefscout aber nicht komplett die gleichen Aufgaben wie sein Vorgänger Hübner. Den Posten Sportdirektor gebe es in Zukunft so nicht mehr. Sportvorstand Fredi Bobic plane mit einer Umstrukturierung und wolle die Verantwortung auf mehrere Personen verteilen.

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Manga spielte in seiner aktiven Karriere unter anderem für Fortuna Düsseldorf, Alemannia Aachen und den Karlsruher SC. Als Scout war er zuvor für die Aachener (2003 bis 2011), die TSG Hoffenheim (2011/12) und den VfB Stuttgart (2012 bis 2016) aktiv. Der Mann aus Äquatorialguinea, der auch den deutschen Pass besitzt, hatte für Frankfurt unter anderem den Anstoß zu den Verpflichtungen von Filip Kostic, Sebastien Haller und Evan N'Dicka gegeben. Vor einigen Wochen wurde Manga noch mit Schalke 04 in Verbindung gebracht. Doch ein Wechsel nach Gelsenkirchen gilt inzwischen als ausgeschlossen.

Bei der Eintracht würde auf Manga weiter eine spannende Aufgabe warten. Das von Adi Hütter trainierte Team belegt derzeit einen Champions-League-Platz und könnte sich erstmals für die Königsklasse qualifizieren. "Für mich liegt der Fokus nun auf den kommenden drei Monaten", sagte Hübner, für den ein "besonders schöner Abschied" dann erfüllt wäre, wenn die Qualifikation für das internationale Geschäft zum Abschluss noch einmal gelänge.