28. Februar 2021 / 17:20 Uhr

Max Kruse über Treffer beim Comeback: "War auch nicht so gewollt"

Max Kruse über Treffer beim Comeback: "War auch nicht so gewollt"

Maximilian Krone
Märkische Allgemeine Zeitung
Ist wieder zurück bei Union Berlin: Angreifer Max Kruse.
Ist wieder zurück bei Union Berlin: Angreifer Max Kruse. © Getty Images
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Der Top-Scorer von Union Berlin ist zurück! Max Kruse feierte beim 1:1 gegen die TSG Hoffenheim sein Comeback nach fast drei Monaten Verletzungspause und war direkt erfolgreich. Dabei hatte er seinen Treffer so gar nicht geplant.

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Aus persönlicher Sicht lief der Sonntag für Union-Angreifer Max Kruse äußerst erfolgreich: Der 32-Jährige feierte beim 1:1 gegen die TSG Hoffenheim sein Startelf-Comeback und erzielte den einzigen Berliner Treffer dabei höchstpersönlich. Nur die Krönung - drei Zähler gegen die Kraichgauer - blieb aus, Kruse wusste das am Mikrofon bei DAZN aber einzuschätzen: "Hoffenheim hatte heute die bessere Spielanlange."

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Sein Führungstreffer vom Strafstoßpunkt in der neunten Minute ließ die Berliner Fans zumindest bis zum Eigentor von Nico Schlotterbeck (29.) vom Sieg träumen und dabei verwandelte er den Ball sogar äußerst sehenswert: "Den treffe ich schon nicht schlecht, das war auch nicht so gewollt, dass der da oben ins Kreuzeck geht. Aber im Endeffekt ist es mir egal, wie er reingeht, Hauptsache er geht rein", sagte Kruse im Anschluss an die Partie.

Union Berlin in der Einzelkritik: Die Noten zum 1:1 gegen 1899 Hoffenheim.

Union Berlin in der Einzelkritik: Die Noten zum 1:1 gegen 1899 Hoffenheim. Zur Galerie
Union Berlin in der Einzelkritik: Die Noten zum 1:1 gegen 1899 Hoffenheim. ©

Dabei mussten der Top-Scorer der Berliner und sein Team in der 82. Minute sogar um den einen Punkt zittern, als Pavel Kaderabek nach Vorlage von Christoph Baumgartner den vermeintlichen Führungstreffer für die TSG erzielte. Dabei stand der Vorbereiter jedoch einen Schritt im Abseits, es blieb bis zum Schlusspfiff beim durchaus glücklichen Remis aus Sicht der Hausherren. "Es ist ein glücklicher, aber trotzdem gewonnener Punkt. Jeder Punkt hilft uns", erklärte Trainer Urs Fischer, der zugab nicht mit allen Spielern in der ersten Halbzeit zufrieden gewesen war: "Das waren die Jungs aber auch nicht, obwohl die ersten zehn bis 15 Minuten echt gut aussahen. Danach sind wir mehr nachgelaufen."

Mit der Leistung von Kruse in der ersten Halbzeit war Fischer sicher nicht unzufrieden und das obwohl der Stürmer auch noch nicht bei 100 Prozent ist. "Rein von der Kondition her war es gut. Ich habe mich gut gefühlt über die 75 Minuten, die ich auf dem Platz stand", so Kruse, der eine gute Viertelstunde vor Schluss gegen Cedric Teuchert ausgewechselt wurde, "ich hoffe, dass ich nächste Woche wieder länger auf dem Platz stehe."