15. April 2020 / 10:30 Uhr

"Meine Holstein Kiel-Traumelf" - Heute von Tom Schwede

"Meine Holstein Kiel-Traumelf" - Heute von Tom Schwede

Andreas Geidel
Meine Holstein Kiel-Traumelf.
Meine Holstein Kiel-Traumelf. © Uwe Paesler
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"Diese Aufstellung, inklusive der amüsanten Kurzbeschreibungen der Spieler, besitzt Legenden-Charakter!“

Hallo Freunde/innen! Heute Teil drei unserer neuen Rubrik mit dem Titel „Meine Holstein-Kiel-Traumelf“. Darin sollen nur Spieler vorkommen, die tatsächlich für die Störche gekickt haben. Für Cristiano Ronaldo und Co. ist also kein Platz vorgesehen. Wenn ihr Lust habt, eure Traumelf zu benennen, dann stellt sie einfach mit eurem Namen, Wohnort (Verein) und Alter unter diesen Post.

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"Meine Holstein Kiel-Traumelf" - Gestern von Pascal Lorenz

Unser heutiger Chefcoach Tom Schwede bezeichnet sich selbst als Butenkieler, also als Kieler, der im „Ausland“ lebt. Deshalb könne er Holstein seit 25 Jahren live im Stadion auch nur noch in NRW verfolgen. Möglicherweise sei seine „Traumelf“ auch aus diesem Grund „zu sehr von der Vergangenheit geprägt“. Die Sportbuzzer-Redaktion hält dagegen: „Keine Spur. Diese Aufstellung, inklusive der amüsanten Kurzbeschreibungen der Spieler, besitzt Legenden-Charakter!“

Neben seiner Begeisterung für den Fußball fließt Benzin durch Schwedes Adern. Er ist Moderator und Streckensprecher (Spezialgebiet Oldtimer und historischer Motorsport), zu hören unter anderem bei den Classic Days Schloss Dyck, der Nürburgring Classic, der Rallye Köln-Ahrweiler und der „Youngtimer Show“ auf Zeche Ewald in Herten. Zudem bloggt er zum Thema Auto und fährt Austin Martin mit Leidenschaft.

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Tom Schwedes „Holstein-Kiel-Traumelf“:

Tor: Andreas Köpke (58/Bundestorwarttrainer, Europameister, Welttorhüter)

Abwehr: Oliver Held (47), Torben Hoffmann (45/Fußball-Reporter beim Pay-TV-Sender Sky), Jochen Aido (73), Thorsten Rohwer (43)

Mittelfeld: Harry Witt (65), Bernd Brexendorf (65), Eggert Dolling (54)

Angriff: Ottmar Walter (verstorben am 16. Juni 2013 im Alter von 89 Jahren), Gerd Koll (verstorben am 18. März 2013 im Alter von 74 Jahren), Dmitrijus Guscinas (44).

Die Holstein Kiel-Traumelf von Tom Schwede

Holstein Kiel-Fans auf der Osttribüne. Zur Galerie
Holstein Kiel-Fans auf der Osttribüne. ©

Tom Schwedes Begründung in Form einer Kurz-Charakteristik:

Tor - Andy Köpke: Schließlich war ich im Stadion, als Andreas am 30. Mai 1980 als A-Jugendlicher beim 7:1-Zweitliga-Heimsieg gegen Osnabrück zu seinen ersten Spielminuten kam. Muss mal sein Autogramm aus dieser Zeit suchen.

Abwehr – Oliver Held: Weil er in einer Zeit, in der wir wenig gute Fußballer hatten, aus der Mannschaft herausragte.

Torben Hoffmann: Weil der ehemalige Polizist einer der ersten Klienten eines Kieler Rechtsanwalts war, der zum Spielerberater aufstieg und heute Präsident der Störche ist.

Jochen Aido: Ein fairer Libero, der in seiner Karriere keine einzige Rote Karte sah und während meiner Fußball-Sozialisation eine feste Größe im Team war.

Thorsten Rohwer: Träumte von der großen Karriere in Bremen, kam zurück und blieb von der Oberliga bis zur Dritten Liga an Bord. Für mich die geläuterte Beständigkeit.

Mittelfeld – Harry Witt: Ich muss einfach belohnen, dass der spätere Trainer kurz Profi in Hongkong war. Das ist der Hauch der großen weiten Welt.


Bernd Brexendorf: Scheiterte auf Schalke als Mannschaftsarzt, war aber im Holstein-Mittelfeld über Jahre eine lokale Größe.

Eggert Dolling: Was macht Britta eigentlich heute?

Angriff – Ottmar Walter: Die Gelegenheit, einen Weltmeister zu nominieren, muss ich einfach nutzen.

Gerd Koll: Weil der Studienrat dieses Truppe auch als Spielertrainer betreuen könnte. Schließlich war der ehemalige Torschützenkönig aus alten Regionalligazeiten auch Zweitliga-Aufstiegstrainer 1978. Obwohl ich ihm seinen Ausflug zum VfB Lübeck noch heute schwer verzeihen kann. Vielleicht sollte ich hier doch Holger Haltenhof (sein Musterschüler) oder Manfred Jochimiak (wegen der langen Haare) nominieren. Nein, ich bleibe bei Koll.

Dmitrijus Guscinas: Kein Spieler, den ich sah, ahmte mit seinen Bewegungsabläufen einen Storch besser nach.