01. August 2020 / 09:00 Uhr

Der VfL Wolfsburg im Kader-Check: Im Tor gibt es die wenigsten Sorgen

Der VfL Wolfsburg im Kader-Check: Im Tor gibt es die wenigsten Sorgen

Marcel Westermann
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Im Tor ist alles klar: Koen Casteels (r.) ist die Nummer 1, dahinter gibt's Erfahrung und Talent.
Im Tor ist alles klar: Koen Casteels (r.) ist die Nummer 1, dahinter gibt's Erfahrung und Talent. © Roland Hermstein
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Der Kader-Check: Zwei erfahrene Torhüter und zwei Talente dahinter - der VfL Wolfsburg ist zwischen den Pfosten gut aufgestellt. Und das dürfte so bleiben, Veränderungen sind auf dieser Position beim Fußball-Bundesligisten nicht zu erwarten.

Die Mischung aus Erfahrung und Talent macht’s im VfL-Tor – und auf dieser Position ist für die kommende Saison wohl alles klar. Veränderungen dürfte es zwischen den Pfosten keine mehr geben. Zwar dürfte Stammkeeper Koen Casteels durch seine starken Leistungen Begehrlichkeiten bei anderen Klubs geweckt haben, aber die Verantwortlichen des Wolfsburger Fußball-Bundesligisten um Manager Jörg Schmadtke und Sportdirektor Marcel Schäfer planen fest mit dem Belgier.

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Kader-Check: Die Torhüter des VfL Wolfsburg

Koen Casteels (Vertrag bis 2024): Er ist beim VfL die unangefochtene Nummer 1 und ein starker Rückhalt. Der 28-Jährige hat bereits 164 Bundesliga-Spiele (Notenschnitt 2019/20: 3,04) auf dem Buckel. Zur Galerie
Koen Casteels (Vertrag bis 2024): Er ist beim VfL die unangefochtene Nummer 1 und ein starker Rückhalt. Der 28-Jährige hat bereits 164 Bundesliga-Spiele (Notenschnitt 2019/20: 3,04) auf dem Buckel. ©

Erst Mitte Dezember hatte der 28-Jährige seinen Vertrag beim VfL vorzeitig bis 2024 verlängert. Die unangefochtene Nummer 1 stand auch beim ersten und letzten Test der Vorbereitung am Mittwoch beim 1:1 bei RB Leipzig im Kasten – und konnte nur den Foulelfmeter zum Ausgleich nicht parieren. „Spielerisch haben wir schnell reingefunden“, lobte er, sagte aber auch: „Was die Physis angeht, gab es immer mal wieder Momente, in denen die Spieler gepumpt haben, aber das ist normal.“

Aber es ist nicht nur Casteels, der auf der Torhüterposition für Sicherheit sorgt. Es sind auch die Spieler dahinter. So wäre da beispielsweise Pavao Pervan, der nach seinem Wechsel 2018 vom Linzer ASK nach Wolfsburg gerade einmal 17 Bundesliga-Spiele für seinen neuen Klub bestritten hat, sich der Rolle als Nummer 2 aber bewusst ist – und diese auch akzeptiert. Bereits im vergangenen Jahr hatte er seinen Vertrag still und heimlich bis 2022 verlängert, herausgekommen ist das vor rund zwei Wochen.

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Und hinter den beiden erfahrenen Akteuren lauern nach dem Abschied von Phillip Menzel (wechselte nach Österreich zum SK Austria Klagenfurt) mit Niklas Klinger und Lino Kasten (Vertrag bis 2022) zwei ambitionierte Jungs auf ihre Chance. Während Letzterer voraussichtlich überwiegend für die U23 in der Regionalliga auflaufen wird, dürfte der gebürtige Wolfsburger Klinger derjenige sein, der bei einem Casteels- oder Pervan-Ausfall auf die VfL-Bank rücken dürfte. Auch der 24-Jährige hatte jüngst seinen Kontrakt verlängert, dieser ist seit Ende Juni bis 2021 datiert.