08. März 2020 / 14:01 Uhr

Mit Dusel: Eintracht Alt Ruppin verhindert das Déjà-vu (mit Galerie)

Mit Dusel: Eintracht Alt Ruppin verhindert das Déjà-vu (mit Galerie)

Marius Böttcher
Märkische Allgemeine Zeitung
Ramon Schulz zog im Mittelfeld der Eintracht die Fäden und war von den Pritzwalkern meist nur per Foulspiel zu stoppen.
Ramon Schulz zog im Mittelfeld der Eintracht die Fäden und war von den Pritzwalkern meist nur per Foulspiel zu stoppen. © Marius Böttcher
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Landesklasse West: Der Tabellenführer setzt sich am 18. Spieltag gegen den abstiegsbedrohten Pritzwalker FHV knapp mit 3:2 durch.

Eintracht Alt Ruppin – Pritzwalker FHV 3:2 (1:0). Tore: 1:0 Martin Brandt (14.), 2:0, 3:0 Justin Barkow (72., 78.), 3:1 Paul Telschow (84.), 3:2 Mathias Altenburg (88.). In der Hinserie führte die Eintracht lange mit 2:0, ehe man diesen Vorsprung in den Schlussminuten noch verspielte und die bislang einzige Niederlage in dieser Saison hinnehmen musste. Am Sonnabend blühte dem Ligaprimus auf dem Kunstrasenplatz an der Lindower Sportschule ein Déjà-vu. Letztlich duselte sich die Alt Ruppiner aber zum 3:2-Erfolg gegen den Pritzwalker FHV.

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In Bildern: Eintracht Alt Ruppin bezwingt den Pritzwalker FHV mit 3:2.

Der Landesklassen-Spitzenreiter aus Alt Ruppin (weiß-grüne Trikots) brannte im ersten Durchgang ein Feuerwerk ab, ließ sich in der Schlussphase aber fast noch überraschen. Mit dem 3:2 (1:0)-Erfolg baut die Eintracht die Tabellenführung aus. Zur Galerie
Der Landesklassen-Spitzenreiter aus Alt Ruppin (weiß-grüne Trikots) brannte im ersten Durchgang ein Feuerwerk ab, ließ sich in der Schlussphase aber fast noch überraschen. Mit dem 3:2 (1:0)-Erfolg baut die Eintracht die Tabellenführung aus. © Marius Böttcher

„Fünf Minuten länger und das wäre uns wieder passiert, den Ausgleich hätten wir definitiv bekommen“, erklärte Daniel Kraatz nach Spielschluss. Mit solch einem knappen Ausgang war nach der ersten Halbzeit überhaupt nicht zu rechnen. Mit viel Tempo ließen die „Hausherren“ den Ball zirkulieren, ein Klassenunterschied war in jeglichen Belangen klar erkennbar. „Unser Hauptmanko war, dass wir die Tore nicht gemacht haben“, spiegelte die knappe 1:0-Pausenführung nicht das Geschehen wider.

Mit einem wunderbaren Volleyschuss brachte Winterzugang Martin Brandt – er kam von der SG Linum – die Eintracht, die anschließend zahlreiche Großchancen liegen ließ, in Front. Nach dem Seitenwechsel gab es ein komplett anderes Bild: Der Gast hatte zwei Großchancen, verpasste aber den Ausgleich. Justin Barkow brachte den Spitzenreiter mit einem Doppelpack auf die Siegerstraße, doch der FHV, welcher mit Mathias Altenburg zur Pause eine frische Kraft brachte, gab sich nicht auf.

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„Nach dem 3:0 haben wir alles eingestellt, folgerichtig bekommen wir dann die Gegentore“, monierte Kraatz, dessen Mannen in der Nachspielzeit Glück hatten, dass ein Freistoßhammer aus 25 Metern nur gegen den Pfosten klatschte. „Sowas darf uns einfach nicht passieren.“

Eintracht Alt Ruppin: Daniel Borrmann – Patrick Horn, Dominik Dargelis, Maurice Grube, Julian Schmidt – Philip Stegemann (75. Steven Goetsch), Ramon Schulz, Martin Brandt, Andy Horn – Jens Schmidt (64. Patrick Mann), Justin Barkow (80. Adrian Ganzack)