30. April 2021 / 16:38 Uhr

Nach Bandverletzung: Wolfsburgs Steffen rechnet mit Comeback noch in dieser Saison

Nach Bandverletzung: Wolfsburgs Steffen rechnet mit Comeback noch in dieser Saison

Marcel Westermann
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Die Schockszene: Renato Steffen vom VfL Wolfsburg verletzte sich im Duell mit 1899 Hoffenheim schwer.
Die Schockszene: Renato Steffen vom VfL Wolfsburg verletzte sich im Duell mit 1899 Hoffenheim schwer. © DPA
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Renato Steffen fehlt dem VfL Wolfsburg aufgrund einer schweren Bandverletzung schon seit einigen Wochen. Doch der Flügelspieler rechnet mit einem Comeback noch im Saisonendspurt.

Er trainiert zwar noch nicht wieder mit der Mannschaft, arbeitet aber individuell fleißig an seinem Comeback: VfL-Profi Renato Steffen ist nach seiner schweren Bandverletzung im Sprunggelenk auf dem Weg der Besserung - und rechnet damit, dass er dem Wolfsburger Fußball-Bundesligisten im Saisonendspurt noch helfen kann.

Es war beim 1:2 Anfang März, als sich der schweizerische Nationalspieler in einem Zweikampf mit Hoffenheims Ryan Sessegnon verletzt hatte. "Das ist bitter und tut natürlich total weh. Es ist die erste größere Verletzung in meiner Karriere", hatte Steffen damals bedauert. Doch das ist Vergangenheit, der Außenbahner kann wieder auf dem Platz arbeiten. "Es läuft sehr gut und ich bin voll im Plan. Bei so einer Verletzung ist immer entscheidend, wie der Fuß reagiert oder das nächste Training ausschaut. Momentan ist die Entwicklung aber wirklich sehr positiv", sagt Wolfsburgs Nummer 8 im Interview auf der Klub-Homepage - und er blickt optimistisch nach vorn.

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Drei Spiele haben die Wolfsburger in dieser Saison noch vor der Brust, gegen Union Berlin (8. Mai, 15.30 Uhr), bei RB Leipzig und gegen den FSV Mainz 05. Ist es denkbar, dass Steffen (Vertrag bis 2023) da noch mal unterstützen kann? "Für mich ist das eigentlich schon realistisch", sagt der 29-Jährige. "Ich habe schon im Kopf, dass ich nochmal eingreifen kann. Insgesamt ist das aber wirklich schwer zu sagen, da man immer auch auf die Entwicklung des Fußes hören muss." Steffen jedenfalls hat sich in den vergangenen Wochen nicht verrückt gemacht, "ich habe gelernt, ruhig zu bleiben, einen Schritt nach dem anderen zu machen und nur das, was die Verletzung gerade zulässt". Und nicht nur das: "Ich wollte ohnehin ein bisschen mehr Körpermasse aufbauen, daher hat mir das viele Krafttraining auch Freude bereitet", so Steffen schmunzelnd.

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Nun will er schnell wieder zur Mannschaft stoßen und dem VfL dabei helfen, Platz drei zu verteidigen und die Champions-League-Qualifikation einzutüten. Bis dahin ist es noch ein schwerer Weg, zudem ist der Vorsprung auf Rang fünf auf zwei Zähler geschmolzen. Aber die Wolfsburger "haben alles in der eigenen Hand", weiß Steffen. "Die Spiele werden schwer und es gilt nun, ohne zu grübeln Fußball zu spielen. Der größte Fehler wäre, wenn wir nur auf die anderen schauen. Rufen wir unsere Leistung ab, dann können die hinter uns machen, was sie wollen."