30. August 2021 / 21:10 Uhr

Nächstes Debakel für die Reserve vom FK Hansa Wittstock

Nächstes Debakel für die Reserve vom FK Hansa Wittstock

Marius Böttcher
Märkische Allgemeine Zeitung
Die Wittstocker Kreisliga-Fußballer verloren gegen Gühlen-Glienicke/Rägelin am dritten Spieltag mit 1:7.
Die Wittstocker Kreisliga-Fußballer verloren gegen Gühlen-Glienicke/Rägelin am dritten Spieltag mit 1:7. © Verein
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Kreisliga Ost Prignitz/Ruppin: Der dritte Spieltag in der Zusammenfassung - SG Sieversdorf gewinnt Spitzenspiel gegen Blau-Weiß Walsleben nach Rückstand.

Hansa Wittstock II – Gühlen-Glienicke/Rägelin 1:7 (1:2). Tore: 0:1 Max Schütte (4.), 1:1 Maik Schmidt (7.), 1:2 Schütte (43.), 1:3, 1:4 Steven Paech (55., Strafstoßtor, 60.), 1:5 Arne Kohlert (80.), 1:6 Paech (84.), 1:7 Max Wedekind (88.). Zuschauer: 15. Vor Wochenfrist mussten die Hanseaten ihre Partie bei TuS Wildberg noch personalbedingt absagen, diesmal hatte Trainer Ronny Riemann sogar Wechselmöglichkeiten. Seine Elf hielt die Begegnung eine Halbzeit offen, nach dem Seitenwechsel zogen die Gäste – dank des Offensiv-Duos Max Schütte/Steven Paech – davon und bejubelten den ersten Dreier. „Hansa war 20 Minuten gut im Spiel, danach hatten wir aber alles im Griff und waren vor dem Tor endlich eiskalt“, freute sich Rägelin-Coach Arne Kohlert.

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Eintracht Alt Ruppin II – Herzberger SV 3:3 (1:2). Tore: 1:0 Andre Alpermann (2.), 1:1, 1:2 Oskar Neumann (15., 27.), 2:2 Alpermann (55.), 2:3 Christian Heise (71.), 3:3 Stefan Flügel (76.). Zuschauer: 187. Patrick Schramm ärgerte sich über zwei verlorene Punkte. „Am Ende tut es schon ein bisschen weh, aber der Gastgeber hat sich das Remis in einem echten Fight erkämpft“, gab der HSV-Coach zu. Christian Heise brachte die Herzberger zwischenzeitlich in Front, bekam von seinem Tor aber nicht viel mit, wie Schramm erklärte: „Er stieß dabei mit einem Gegenspieler mit dem Kopf zusammen. Im Krankenhaus wurde eine Gehirnerschütterung und eine Kieferprellung diagnostiziert.“

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Blau-Weiß Rheinsberg – RSV Maulwürfe 5:2 (1:2). Tore: 0:1 Alex Hopf (5.), 1:1 Nico Bamberg (21.), 1:2 Dominik Reitz (45.), 2:2 Alex Jaworek (54.), 3:2 Bamberg (70.), 4:2 Frank Witecki (86.), 5:2 Maximilian Thümmler (90., Eigentor). Zuschauer: 30. Nach einem Remis gegen Herzberg und einer Niederlage in Schönberg fuhren die Kicker aus der Prinzenstadt den ersten Sieg ein. „Wir haben uns auf dem schwer zu bespielenden Platz sehr schwer getan, vor allem in der ersten Halbzeit hat nicht viel gepasst“, erklärte Blau-Weiß-Trainer Sandro Lockenvitz, der in der Kabine die passenden Worte fand: „Wir haben etwas umgestellt und die Partie dann auch kontrolliert. Zum Ende hin waren die Maulwürfe platt, da hatten wir konditionelle Vorteile.“

SG Sieversdorf – Blau-Weiß Walsleben 2:1 (0:1). Tore: 0:1 Hannes Lange (16.), 1:1, 2:1 Matthias Friedrich (53., 75.). Zuschauer: 30. Zweites Spiel, zweiter Sieg – und als Belohnung die Tabellenführung für die SGS. Durch einen Abpraller gingen die Gäste in Führung. „Das war maximal unglücklich, wir haben uns aber nicht beirren lassen und blieben dran“, lobte Sandro Behrendt. Der Sieversdorfer Coach musste einmal mehr selbst ran und konnte sich auf Angreifer Matthias Friedrich verlassen. „Sieben Tore in zwei Spielen, er macht das wirklich gut. Der Sieg war letztlich total verdient, weil wir auch die Körner hatten.“ Im SGS-Tor stand Michel Harbart, der als Feldspieler seinen verletzten Bruder im Tor vertrat und auf der ungewohnten Position überzeugte.

MTV Freyenstein – TuS Wildberg 2:1 (1:1). Tore: 1:0 Matthias Eggert (1.), 1:1 Kevin Mashemke (7.), 2:1 Eggert (67.). Zuschauer: 25. „Wir hoffen, dass der Knoten jetzt geplatzt ist“, sagte ein glücklicher MTV-Trainer Thomas Maruschke nach den ersten drei Punkten: „Ein guter Torwart und eine gute Entwicklung in den letzten Spielen waren Garant für den Sieg.“ Nach dem 1:9-Debakel gegen Sieversdorf deutete sich schon in Walsleben an, dass der MTV auf einem guten Weg ist.

SG Linum – SV 69 Schönberg 1:2 (1:1). Tore: 1:0 Mathias Balles (4.), 1:1 Christoph Probst (44.), 1:2 Mathias Rogsch (71.). Zuschauer: 44. Wie schon in der Woche zuvor gegen Rheinsberg bewiesen die 69er Moral und drehten gegen nie aufsteckende Linumer einen frühen Rückstand in einen Sieg um. Der verdiente Lohn: Platz drei in der Tabelle.