07. Oktober 2021 / 16:00 Uhr

Nichts gebrochen: Aber Wolfsburgs Gerhardt fällt mit einer Fußprellung erst mal aus

Nichts gebrochen: Aber Wolfsburgs Gerhardt fällt mit einer Fußprellung erst mal aus

Marcel Westermann
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Fällt erst einmal aus: VfL-Profi Yannick Gerhardt hat sich gegen den HSV nicht schlimmer verletzt, dennoch wird er den Wolfsburgern erst einmal fehlen.
Fällt erst einmal aus: VfL-Profi Yannick Gerhardt hat sich gegen den HSV nicht schlimmer verletzt, dennoch wird er den Wolfsburgern erst einmal fehlen. © Boris Baschin
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Da hatte er Glück im Unglück: Yannick Gerhardt vom VfL Wolfsburg hat sich beim Test gegen den HSV "nur" eine Fußprellung zugezogen. Er wird dem Bundesligisten einige Tage fehlen.

Aufatmen beim VfL und bei Yannick Gerhardt: Der Profi des Wolfsburger Fußball-Bundesligisten hat sich am Mittwoch beim Testspiel gegen Zweitligist Hamburger SV (4:1) nicht schwerer verletzt. Der gelernte Mittelfeldmann zog sich eine Prellung des Mittelfußes zu und muss einige Tage kürzertreten. Das teilte der Klub am Donnerstagnachmittag mit.

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Schon früh in der Partie hatte Gerhardt ausgewechselt werden müssen. In der zwölften Minute wollte der Wolfsburger den Ball wegschlagen, doch er traf mit seinem rechten Fuß nicht das Leder, sondern das ausgestreckte Bein von HSV-Profi Robin Meißner. Sofort war klar: Für Gerhardt geht es nicht weiter, der Ex-Kölner musste nach kurzer Behandlung in die Kabine gebracht werden. Nun gibt es Klarheit, VfL-Trainer Mark van Bommel muss nicht allzu lange auf den 27-Jährigen verzichten. Bis einschließlich Sonntag haben die Wolfsburger ohnehin frei, ehe die Vorbereitung auf das Union-Spiel (16. Oktober, 15.30 Uhr) beginnt.

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Ob Gerhardt bis dahin fit ist, steht nicht fest. Zudem bitter: Für das Champions-League-Spiel am 20. Oktober (18.45 Uhr) bei RB Salzburg könnte es für Gerhardt möglicherweise ebenfalls eng werden. Ein Ausfall dort würde bedeuten, dass sich van Bommel für den Platz im zentralen Mittelfeld an der Seite von Maximilian Arnold etwas überlegen muss. Denn nach dem langfristigen Ausfall von Xaver Schlager (Kreuzbandriss) und der Königsklassen-Sperre von Josuha Guilavogui (war gegen Sevilla mit Gelb-Rot vom Platz geflogen) hat der Niederländer auf dieser Position nicht mehr allzu viele Alternativen im Aufgebot. Gegen den HSV hatte Maximilian Philipp neben Arnold gespielt. Möglich wäre auch, dass Aster Vranckx in Salzburg sein Startelf-Debüt gibt. In der Liga ist nach wie vor Guilavogui erste Wahl.

Gerhardt war in dieser Saison in fünf von sieben Liga-Spielen zum Einsatz gekommen - agierte dort allerdings überwiegend als Linksverteidiger. So auch gegen den HSV. Dass sich der VfLer auf dieser Position nicht ganz so wohlfühlt, war ihm anzumerken. Beim 1:3 gegen Gladbach wurde er bereits zur Pause ausgewechselt. Seine stärksten Spiele hatte Gerhardt in der Vorsaison unter Ex-Wolfsburg-Trainer Oliver Glasner (jetzt Eintracht Frankfurt) auf der Zehn hinter Sturmriese Wout Weghorst gemacht.