03. Dezember 2021 / 08:43 Uhr

Ohne Fans im letzten Heimspiel des Jahres: Dynamo Dresden muss sich selbst pushen

Ohne Fans im letzten Heimspiel des Jahres: Dynamo Dresden muss sich selbst pushen

Jochen Leimert
Dresdner Neueste Nachrichten
Trister Anblick: Dynamo Dresden muss wieder vor einer Geister-Kulisse auflaufen.
Trister Anblick: Dynamo Dresden muss wieder vor einer Geister-Kulisse auflaufen. © Dennis Hetzschold
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Die SG Dynamo Dresden empfängt am Sonntag den Karlsruher SC. Aufgrund der aktuellen sächsischen Corona-Schutzverordnung müssen die Schwarz-Gelben dabei auf die Unterstützung von den Rängen verzichten.

Dresden. Nach dem 1:3 in Regensburg ist Fußball-Zweitligist Dynamo Dresden am Sonntag (13.30 Uhr) gegen den Karlsruher SC in der Pflicht, wieder zu punkten. Im letzten Heimspiel des Jahres müssen die Spieler von Trainer Alexander Schmidt erstmals in dieser Saison ganz ohne Zuschauer auskommen, da die aktuelle sächsische Corona-Schutzverordnung nicht einmal geimpfte oder genesene Fans im Stadion erlaubt. Ein Handicap für die Mannschaft, die gegen die mit breiter Brust anreisenden Badener (zuletzt 4:0-Sieger in Hannover) nur zu gern ihre Anhänger im Rücken gehabt hätte.

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Mittelfeldspieler Morris Schröter bedauert das offen: „Man ist traurig, denn man spielt gern vor Fans. Wir haben sicher mal alle mit Fußball angefangen, um einmal in einem Stadion wie hier in Dresden zu spielen.“ Selbst wenn zu Saisonbeginn nur maximal 16.000 Zuschauer kommen durften, habe man sich nach der Geisterspiel-Saison 2019/20 schnell wieder an die Fans gewöhnt, die Atmosphäre genossen. Dass nun wieder leere Ränge warten, wenn die Mannschaft aus der Kabine kommt, sei „ärgerlich“, verlange eine besonders hohe Eigenmotivation. „Jetzt muss man wieder vieles aus der Mannschaft heraus pushen und koordinieren, aber ich denke, dass wir da gestärkt genug sind und das auch schaffen werden“, sagte Schröter vorab.

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Der im Sommer vom FSV Zwickau verpflichtete Rechtsaußen, der zuletzt in Regensburg als Einwechsler den zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich vorbereitete, hofft am Sonntag auf seine Rückkehr in die Startelf. Doch noch wichtiger sind ihm Punkte, damit Dynamo seine Ausgangslage für die Rückrunde verbessert. Wo Dynamo jetzt steht, werde dem „nicht gerecht, was wir bis jetzt geleistet haben“.