06. August 2021 / 16:30 Uhr

Oldenburger SV im Landespokal beim FC Reher/Puls gefordert

Oldenburger SV im Landespokal beim FC Reher/Puls gefordert

Finn Hofmann
Lübecker Nachrichten
Pascale Janner reist für das Landespokalspiel mit dem Oldenburger SV zu FC Reher/Puls.
Pascale Janner reist für das Landespokalspiel mit dem Oldenburger SV zu FC Reher/Puls. © Agentur 54°
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Oberligist Oldenburger SV gilt am kommenden Samstag (12 Uhr) als Favorit aufs Weiterkommen. Trainer Florian Albrecht nimmt die Rolle an und will in die nächste Runde.

Mannschaft und Staff treffen sich am Samstag bereits um 8 Uhr am Schauenburger Platz. Der FC Reher/Puls bat um Vorverlegung der Partie aufgrund weiterer Veranstaltungen. Albrecht und Co reisen im Mannschaftsbus über Kiel an, sammeln dort die Kieler Freddy Kaps, Jesper Görtz und Marcel Schröder ein. OSV-Betreuer Jan-Henrik Voß organisiert ein gemeinsames Frühstück kurz hinter Kiel auf einem Rasthof, wo sich die Mannschaft die nötige Stärkung für das Auswärtsspiel holen soll.

Drei Corona-bedingte Ausfälle hat der Oldenburger SV zu beklagen, nennt zum Schutze der Spieler jedoch keine Namen. Zudem fehlen Sol Friedrich-Roriguez, der sich im Pokalspiel gegen SV Göhl einen Muskelfaserriss zugezogen hat und Jan-Eric Kränzke aus dienstlichen Gründen. „Die Ausfälle können wir verschmerzen“, bleibt „Ebbe“ Albrecht gelassen und sieht seine Mannschaft auf dem Papier in der Favoritenrolle. „Das nehmen wir so an. Wir wollen in die 2. Runde.“

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In der zweiten Runde würde der OSV auf den Sieger der Partie SC Weiche Flensburg (Regionalliga) oder Grün Weiß Siebenbäumen (Landesliga) treffen. Nach dem bitteren Ausscheiden in der 2. Runde vor zwei Jahren haben die Oldenburger Blut geleckt. Nach einem fulminanten 4:0-Erfolg über Phönix Lübeck in Runde eins schied man in Runde zwei gegen den TSB Flensburg aus. „Wir sind dann erst in der 123. Minute wegen eines Elfmeters rausgeflogen“, erinnert sich Albrecht und stellt klar: „Wir spielen voll auf Sieg und wollen unbedingt in die nächste Runde einziehen!“

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Nach dem bisherigen Stand der Vorbereitung zieht Albrecht mit Blick auf das Spiel am Samstag ein positives Fazit. „Sowohl die Trainingsbeteiligung, als auch das Engagement stimmt. Auch mit unseren Testspielen und Auftritten im Pokal sind wir zufrieden. In den nächsten drei Wochen gilt es, an weiteren Feinheiten zu arbeiten.

Auch auf der knapp zweieinhalbstündigen Rückfahrt wollen es sich die Ostholsteiner gut gehen lassen. Geplant ist, sich für die Rückfahrt mit Pizza einzudecken und gemütlich im Bus oder auf einer Raststätte zu speisen.