09. April 2021 / 17:34 Uhr

Optik Rathenow setzt auf Kontinuität

Optik Rathenow setzt auf Kontinuität

Christoph Laak
Märkische Allgemeine Zeitung
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Marcel Subke (M.) und Robert Berlin (r.) werden auch in der kommenden Saison dem FSV Optik zur Verfügung stehen. © Nico Roesenberger
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Regionalliga Nordost: Co-Trainer Marcel Subke und Physiotherapeut Robert Berlin bleiben dem Fußball-Regionalligisten erhalten.

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Beim Fußball-Regionalligisten FSV Optik Rathenow werden allmählich Nägel mit Köpfen gemacht. Die ersten Personalentscheidungen sind beim Team von Trainer Ingo Kahlisch mittlerweile getroffen worden. Demnach wird auf der Trainerbank bei den Rathenowern für Kontinuität gesorgt.

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Nicht nur, dass Ingo Kahlisch mittlerweile seit über 30 Jahren in der Verantwortung steht – auch Co-Trainer Marcel Subke sowie Physiotherapeut Robert Berlin bleiben dem Verein erhalten. Der 29-jährige Subke wird damit in seine elfte Saison bei Optik gehen. Er kam 2011 als Torwart von Hertha BSC nach Rathenow und blieb dem Verein auch nach dem Ende seiner sportlichen Laufbahn treu. Seit knapp drei Jahren bekleidet er die Position des Torwart- und Co-Trainers. „Das ist auch die Position, die mir richtig Spaß macht. Ich sehe mich dort richtig gut aufgehoben“, sagt Subke.

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Er und die Rathenower werden in der kommenden Spielzeit in die vierte Regionalliga-Saison in Folge starten, auch wenn der Spielausschuss des Nordostdeutschen Fußballverbandes (NOFV) jetzt doch die Variante mit einem Absteiger aus der Regionalliga favorisiert. Demnach wird der Bischofswerdaer FV in der kommenden Saison in der Oberliga antreten, während der SV Tasmania Berlin und der FC Eilenburg den umgekehrten Weg antreten sollen.



Für Marcel Subke ist das nicht die optimale Lösung. „Bischofswerda hat zwar verlauten lassen, dass sie nicht mehr unbedingt Regionalliga spielen wollen, aber nach gerade einmal einem Drittel der Saison jemanden absteigen zu lassen, ist unglücklich.“

Seit zehn Jahren im Verein

Der Rathenower Co-Trainer sieht sich auch auf Dauer in der Kreisstadt. „Ich bin jetzt seit zehn Jahren im Verein, so lange war ich noch nirgendwo. Bei Hertha war ich fünf Jahre, Optik ist mir aber enorm ans Herz gewachsen. Ich würde schon sagen, dass es mein Heimatverein ist“, sagt der ehemalige Torhüter. Dementsprechend schnell und ohne Komplikationen liefen auch die Gespräche mit Ingo Kahlisch ab.

„Ich musste gar nicht überlegen, ob ich beim FSV Optik bleibe. Hier fühle ich mich einfach wohl und möchte auch noch eine ganze Weile im Verein bleiben.“ Eine kleine Hintertür lässt sich Marcel Subke dann aber doch offen. „Wenn Real Madrid anklopft, dann komme ich ins Grübeln, ansonsten ist Optik mein Verein“, sagt der 29-Jährige lachend.

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Die Rathenower (in Rot) verlangten dem Spitzenreiter über 90 Minuten alles ab, mussten sich aber unglücklich geschlagen geben. Zur Galerie
Die Rathenower (in Rot) verlangten dem Spitzenreiter über 90 Minuten alles ab, mussten sich aber unglücklich geschlagen geben. © Christoph Laak

Mit ihm herrscht neben Ingo Kahlisch also weiterhin Kontinuität auf der Rathenower Trainerbank. Und mit Physio Robert Berlin bleibt eine weitere Identifikationsfigur dem Verein erhalten. „Wir brauchten da nicht groß zu reden. Es war für mich klar, dass ich auch in der kommenden Saison weiter mache. Da brauchte ich nicht überlegen“, erzählt der Physiotherapeut, der in Berlin seit 2019 eine eigene Praxis betreibt.

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