24. April 2021 / 17:47 Uhr

Pohjanpalo und Musa überzeugen: Die Noten zum 3:1-Sieg von Union Berlin gegen Werder Bremen

Pohjanpalo und Musa überzeugen: Die Noten zum 3:1-Sieg von Union Berlin gegen Werder Bremen

David Joram
Märkische Allgemeine Zeitung
Joel Pohjanpalo erzielte die drei Treffer für die Berliner.
Joel Pohjanpalo erzielte die drei Treffer für die Berliner. © Getty Images - SPORTBUZZER-Montage
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Joel Pohjanpalo und sein Sturmkollege Petar Musa beleben die Offensive der Berliner und bringen Union auf die Siegerstraße. Sportredakteur David Joram hat sich die Köpenicker genauer angeschaut. 

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Joel Pohjanpalo heißt der Held des Tages. Drei Tore erzielte der Stürmer des 1. FC Union Berlin am 31. Spieltag der Fußball-Bundesliga im Heimspiel gegen Werder Bremen und hält die Berliner damit im Rennen um einen Platz im internationalen Geschäft. 3:1 (3:0) hieß es am Ende, für enttäuschende Bremer traf lediglich Theodor Gebre Selassie (82.).

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Durch Pohjanpalos lupenreinen Hattrick (50., 53., 67. Minute) verloren die Gäste aus Bremen ihr siebtes Ligaspiel in Folge und stecken tief im Abstiegskampf. Bei Union überzeugte neben Pohjanpalo der zur 46. Minute eingewechselte Petar Musa. Ihn und seine Mitspieler hat Sportredakteur David Joram für den SPORTBUZZER bewertet.

Union Berlin in Noten: Die Einzelkritik zum 3:1 gegen Werder Bremen.

Der SPORTBUZZER bewertet: Die Spieler von Union Berlin in der Einzelkritik. Zur Galerie
Der SPORTBUZZER bewertet: Die Spieler von Union Berlin in der Einzelkritik. ©

Die erste Hälfte geriet leider so, wie es viele Experten im Vorfeld erwartet hatten. Die Gäste, mit sechs Niederlagen im Gepäck in Folge angereist, bemühten sich erst gar nicht um ein Offensivspiel, das diesen Namen auch verdient gehabt hätte. „Hoch, hoch, hoch, komm“, schrie Werder-Trainer Kohlfeldt nach 41 Minuten zwar mal kräftig, doch seine Spieler standen so tief wie die Sonne kurz vorm Untergang. Es hätte vermutlich niemanden im Stadion gewundert, wenn die Grün-Weißen ihre beiden Werder-Busse nicht auf dem Parkplatz, sondern direkt vor dem Tor von Jiri Pavlenka geparkt hätten. Union bereitete die destruktive Art große Probleme, die Berliner blieben in den ersten 45 Minuten trotz klarer Feldüberlegenheit ohne echte Torchance. Als Schiedsrichter Patrick Ittrich zur Pause pfiff, kam das einer Erlösung gleich.

In der Kabine musste Unions Trainer Urs Fischer die richtigen Worte gefunden haben – zumindest wechselte er den richtigen Mann ein. Nachdem Joel Pohjanpalo nach einer Ingvartsen-Ecke völlig frei zum 1:0 abschließen durfte, legte Musa seinem Stürmerkollegen noch zwei weitere Tore auf. Musa kam für den verletzten Kruse in die Partie. Der Bremer Riegel war geknackt, Werder desillusioniert. Union kam zu weiteren Torchancen, die Gäste nur noch zum Anschluss durch Gebre Selassie.