21. Dezember 2018 / 09:57 Uhr

Positive Zwischenbilanz beim TSV Stein trotz kleinen Kratzern

Positive Zwischenbilanz beim TSV Stein trotz kleinen Kratzern

Jan Claas Harder
Kieler Nachrichten
Steins Youngster Aaron Laydorff (links gegen den Laboer Torwart Steven Kuehl) hat sich einen Stammplatz erkämpft.
Steins Youngster Aaron Laydorff (links gegen den Laboer Torwart Steven Kuehl) hat sich einen Stammplatz erkämpft. © Karsten Freese
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Einen perfekten Saisonstart in der Fußball-Verbandsliga Ost erwischte der TSV Stein mit den Siegen bei Rot-Schwarz Kiel (2:1) und dem Heimdreier gegen den Preetzer TSV (5:2). Ebenso erfolgreich waren die letzten beiden Auftritte vor der Winterpause, da die Derbys gegen den VfR Laboe (3:0) und den Dobersdorfer SV (2:1) gewonnen werden konnten.

In der Zwischenzeit erlebte der TSV Stein jedoch einige Höhen und Tiefen. Der Tabellenachte feierte beispielsweise gegen den FC Kilia (6:0) einen deutlichen Kantersieg, beim TSV Plön (2:0) einen überraschenden Auswärtscoup und brachte das Kunststück fertig, dem Spitzenreiter SVE Comet (2:2) ein Remis abzutrotzen. Doch es gab auch weniger überzeugende Darbietungen, wie beispielsweise bei der 1:6-Niederlage in Eutin oder bei der 1:3-Heimpleite gegen Malente – außer Stein unterlag kein anderes Team dem abgeschlagenen Tabellenschlusslicht.

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Es drängt sich angesichts dieser Unbeständigkeit daher zwangsläufig die Frage auf, ob man in Stein mit dem bisherigen Saisonverlauf zufrieden sein kann? Spielertrainer Kristof Schneider erklärte zu Beginn, dass das primäre Ziel darin bestehe sich frühzeitig aller Abstiegssorgen zu entledigen. Dahingehend befindet sich der Tabellenachte dank eines 14-Punkte-Polsters zur Abstiegszone auf einem richtig guten Weg, doch in Anbetracht von ambitionierten Kilianern, unter ihren Möglichkeiten spielenden Schinkelern und noch nicht resignierenden Akteuren der SG Insel Fehmarn, ist der Ligaerhalt noch nicht zwangsläufig in trockenen Tüchern.

Unabhängig von Punktausbeute und Tabellenstand betrachtet fällt das Zwischenfazit jedoch durchweg positiv aus, schließlich gelang es, gleich mehrere junge Spieler im zu integrieren, die erst zu Saisonbeginn das Trikot des TSV Stein überstreiften. Aaron Laydorff (16 Einsätze) und Bennet Morten Klindt (17 Einsätze) konnten sich als Stammspieler etablieren, während Riko Wensorra zehnmal den Platz zwischen den Pfosten einnehmen durfte. „Bei den Neuzugängen kann man schon sagen, dass diese mittlerweile richtig gut bei uns angekommen sind“, stellt Steins Spielertrainer Kristof Schneider zufrieden fest.

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Doch nicht nur die Neuen, sondern das gesamte Team hat seines Erachtens eine positive Entwicklung vollzogen. „In den letzten sieben, acht Wochen konnte man schon erkennen, dass wir zunehmend zu einer Einheit gewachsen sind.“ Schneider hätte am liebsten auf die Winterpause verzichtet und den Spielbetrieb fortgesetzt . Ein nachvollziehbarer Wunsch, denn mit Jan Sell, Richard Lüders und Jakob Flemming erweitern drei Neuzugänge die personellen Optionen zukünftig noch zusätzlich. Darüber hinaus kehren mit Raoul Naleschinski und Felix Flemming wichtige Protagonisten in das Team zurück. „Wir haben jetzt einen richtig breiten Kader“, frohlockt Schneider.