02. Dezember 2019 / 15:05 Uhr

Pritzwalker FHV noch nicht über die vollen 90 Minuten wach (mit Galerie)

Pritzwalker FHV noch nicht über die vollen 90 Minuten wach (mit Galerie)

Stefan Peglow
Märkische Allgemeine Zeitung
Mathias Altenburg (l.) arbeitete gegen Eintracht Falkensee stark, verpasste aber trotz guter Chancen einen eigenen Torerfolg.
Mathias Altenburg (l.) arbeitete gegen Eintracht Falkensee stark, verpasste aber trotz guter Chancen einen eigenen Torerfolg. © Stefan Peglow
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Landesklasse West: Pritzwalker verpassen gegen Eintracht Falkensee knapp einen vollen Erfolg.

Pritzwalker FHV – Eintracht Falkensee 3:3 (2:2). „Bis auf die letzte Viertelstunde der zweiten Halbzeit haben wir das Spiel komplett dominiert“, freute sich Markus Hinz in einem ersten Fazit zum Auftritt seiner Elf gegen die Eintracht aus dem Havelland. „Gerade in der zweiten Halbzeit hätten wir mit einem halben Dutzend das Spiel beenden müssen“, meinte der Pritzwalker Trainer. Nach Chancen hätten seine Männer die Begegnung klar gewinnen müssen. Doch ihnen fehlte die Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor.

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Dabei hatten sie gut angefangen, waren mit Treffern von Nico Tren-ner (6.) und Jan Eßmann (20.) schon früh mit 2:0 in Führung gegangen. Hinz: „Dann haben sie aber die Spur verloren und sich zum Ende der zweiten Halbzeit vielleicht zu sicher gefühlt mit dem 2:0 im Rücken.“ In den entscheidenenden Momenten vor der Halbzeitpause gingen die Pritzwalker nicht konsequent genug in die Zweikämpfe, so dass Falkensee sich die Torchancen herausspielen konnte, die zu den Gegentoren führten. Yavuz Cakmak besorgte innerhalb von sieben Minuten (38., 45.) Anschluss- und Ausgleichtreffer für die Eintracht.

In Bildern: In der Landesklasse West teilten sich der Pritzwalker FHV und Eintracht Falkensee am 13. Spieltag die Punkte.

n der Landesklasse West teilten sich der Pritzwalker FHV (weiße Trikots) und Eintracht Falkensee am 13. Spieltag die Punkte. Zur Galerie
n der Landesklasse West teilten sich der Pritzwalker FHV (weiße Trikots) und Eintracht Falkensee am 13. Spieltag die Punkte. © Stefan Peglow

Nach dem Seitenwechsel kamen die FHV-Kicker hochmotiviert zurück auf den Kunstrasen. Jan Eßmann brachte sie in der 53. Minute auch erneut in Front. „Doch wir müssen gewisse Situationen künftig besser zu Ende spielen, gerade aus Kontern heraus“, haderte Coach Hinz mit der weiteren Chancenverwertung. Zwar parierte Eintracht-Keeper Kevin Konrad wiederholt glänzend, doch wenigstens einmal hätten Steven Otto, „der zweimal aufs Tor geschossen hat und auch Mathias Altenburg, der zweimal allein aufs Tor ging“ treffen müssen, um alle drei Punkte in Pritzwalk zu behalten. Denn in der Schlussphase der Begegnung nutzte Mario Wolter (86.) seine Chance zum Ausgleich für die Falkenseer.


„Das müssen wir in Zukunft besser machen, über 90 Minuten wach sein“, bemerkte Hinz, der als neuer Trainer der Pritzwalker nach nur drei Wochen Training schon von einer positiven Entwicklung beim FHV sprechen kann. Zwar habe er diesmal noch keine optimale Elf auf den Platz schicken können – so fehlten zum Beispiel Martin Rohde hinten rechts in der Verteidigung und Tony Kipper rechts im Lauf – doch die anderen Jungs hätten ihre Sache „sehr gut gemacht“. „Nicht ohne Grund haben wir 2:0 geführt und sind in der zweiten Halbzeit wieder in Führung gegangen. Ich bin zum jetzigen Zeitpunkt sehr zufrieden mit der Entwicklung der Mannschaft, die sich über Trainingsfleiß wieder Qualität erarbeiten muss. Ich sehe die Bereitschaft dazu“, führte Hinz weiter aus.

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Pritzwalker FHV: Tobias Radon; Maik Swolana (79. Marcus Niemann), Sebastian Voß, Patrick Ortlieb, Mathias Altenburg, Hannes Dura, Nico Trenner, Luiz Adriano Fereira da Conceicao, Erik Prüfer (17. Steven Otto), Jan Eßmann, Robert Voigt