07. Juni 2021 / 11:55 Uhr

RB Leipzig holt Meistertitel: RBLZ Gamings Umut Gültekin gewinnt Virtuelle Bundesliga

RB Leipzig holt Meistertitel: RBLZ Gamings Umut Gültekin gewinnt Virtuelle Bundesliga

Elena Boshkovska
Leipziger Volkszeitung
Umut Gültekin von RB Leipzigs eSports-Team RBLZ Gaming holt den Titel in der virtuellen Bundesliga. 
Umut Gültekin von RB Leipzigs eSports-Team RBLZ Gaming holt den Titel in der virtuellen Bundesliga.  © RB Leipzig
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Zumindest virtuell ist RB Leipzig doch noch Deutscher Meister geworden. An der Konsole konnte sich Umut Gültekin von RBLZ Gaming gegen seine Konkurrenten durchsetzen und sicherte sich den Titel und das Preisgeld in der Virtuellen Bundesliga.

Leipzig. Nun gibt es doch einen Meistertitel für RB Leipzig, wenn auch „nur“ an der Konsole. Der eNationalspieler Umut Gültekin („RBLZ_Umut“), der für das eSports-Team RBLZ Gaming startet, hat sich den Sieg beim Grand Final der Virtuellen Bundesliga um die deutsche Einzel-Meisterschaft in der Fußball-Simulation FIFA 21 gesichert. Im Finale konnte er sich gegen seinen Nationalmannschaftskollegen Dylan Neuhausen („DullenMike“) vom SC Freiburg mit 3:1 (2:1, 1:0) durchsetzen und holte sich die Siegprämie von 40.000 Euro.

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„Es war seit November ein harter Weg“

„Ich bin sehr, sehr glücklich, für diesen Moment habe ich alles gegeben! Es war seit November ein harter Weg. Es lief für mich im gesamten Turnier gut, aber „DullenMike“ war nochmal ein starker Gegner im Finale“, sagte Gültekin nach seinem Erfolg am Sonntagabend. Der 18-Jährige, der einen Tag vor dem Wettkampf noch seine Abiturprüfung bestanden hatte, setzte sich im Halbfinale auf der PS4 bei einem packenden Duell mit Elfmeterschießen gegen Max Julius Gröne („svw_diviners“) von Werder Bremen durch. Neuhausen hatte sich seinerseits auf der Xbox One ins Finale gespielt, schoss im Halbfinale Serhat Özturk („Serhatinho02“) vom 1. FC Heidenheim aus dem Wettkampf.

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Bei dem Turnier, das von Freitag bis Sonntag andauerte, spielte auch Team-Kapitän Richard Hormes („Gaucho10“) mit. Der allerdings schied am Samstag bereits aus dem Turnier aus. Bereits in der ersten Runde musste er gegen den nun Ex-Meister Yannic Bederke („Yannic0109“) vom FC Augsburg die Waffen strecken. Der konnte ihn auf der XBox One überzeugend mit 1:0 und 4:1 schlagen.

Im VBL Grand Final trafen 32 Spieler aufeinander, nachdem sie sich zuvor über die VBL Club Championship beziehungsweise die VBL Playoffs qualifiziert hatten. Das Preisgeld wurde im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelt und der Pool betrug 100.000 Euro.