26. Februar 2021 / 08:51 Uhr

Revanche gegen Speyer geglückt: Dresden Titans rücken wieder auf Platz zwei vor

Revanche gegen Speyer geglückt: Dresden Titans rücken wieder auf Platz zwei vor

Jochen Leimert
Dresdner Neueste Nachrichten
Titans-Kapitän Georg Voigtmann setzt zum Wurf an, Lennard Larysz schaut von hinten zu.
Titans-Kapitän Georg Voigtmann setzt zum Freiwurf an, Lennard Larysz schaut von hinten zu. Beide spielten in Speyer stark. © Jochen Leimert
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Die Dresden Titans lassen von Anfang an bei den Ahorn Camp Baskets in Speyer nichts anbrennen. Mit siebzehn Zählern Unterschied sichern sich die Titans den Auswärtssieg und klettern damit in der Tabelle auf den zweiten Platz.

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Speyer/Dresden. In der 2. Basketball-Bundesliga Pro B Süd ist den Dresden Titans die Revanche bei den Ahorn Camp Baskets in Speyer geglückt. In einer über weite Strecken einseitigen Partie ließen die Männer von Trainer Fabian Strauß von Beginn an keinen Zweifel aufkommen, dass sie dieses Spiel unbedingt gewinnen und die peinliche 72:83-Heimniederlage gegen die Rheinländer vergessen machen wollten. Das Vorhaben gelang auch, am Ende stand ein verdienter 87:70 (55:39)-Erfolg. Der Sieg reichte, um wieder auf Platz zwei vorzurücken.

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Solides Spiel der Titans

Die Speyrer machten zwar die ersten beiden Punkte der Partie, doch Lennard Larysz antwortete gleich mit einem Dreier zur ersten Gästeführung. Bald konnten sich die Titans absetzen. Als Heimtrainer Carl Mbassa die erste Auszeit nehmen musste, führten die Dresdner 21:14, am Ende des ersten Viertels mit 34:21. Sie verteidigten besser als im Hinspiel und nutzten ihre Wurfchancen. Im zweiten Spielabschnitt blieben die Sachsen am Drücker und bauten ihre Führung weiter aus. Sogar Youngster Georg Kupke trug sich in die Schützenliste ein – und das gleich mit einem Dreier. Bei der Halbzeit führten die „Titanen“ mit 55:39. Insbesondere Spielmacher Lennard Larysz (13 Zähler) und Kapitän Georg Voigtmann (12) punkteten bis dahin zuverlässig.

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Im dritten Viertel kamen die Gastgeber nicht gut aus den Startlöchern: Eric Curth leistete sich gleich einen Schrittfehler. Daniel Kirchner spielte darauf Arne Wendler gut an, der mit einem Alley Oop Dunk die ersten zwei Punkte auf das Halbzeit-Ergebnis draufpackte. Solide spielten die Dresdner weiter und führten vor Beginn des letzten Viertels mit 72:61 immer noch klar. Sechs schnelle Punkte durch Arne Wendler, Bela Wenczel und Bryan Nießen machten im letzten Durchgang sofort deutlich, dass die Gäste nicht gewillt waren, es noch einmal spannend zu machen.

Speyer, das wieder mit seinem in Dresden noch fehlenden Topscorer Darian Cardenas Ruda (diesmal insgesamt 24 Punkte) spielte, resignierte immer mehr und musste die Gäste wieder ziehen lassen. Daniel Kirchner baute die Führung mit zwei Freiwürfen beim 87:66 sogar kurzzeitig auf 21 Punkte aus. Am Ende waren es 17 Zähler Unterschied – immer noch ein klares Zeichen, dass sich die Mannschaft für das überhebliche Auftreten im Hinspiel rehabilitieren wollte. Vor allem bei den Zweiern und den Defensiv-Rebounds waren die Dresdner Speyer überlegen.

Beste Dresdner Werfer: Larysz 20 Zähler, Voigtmann 14, Wendler 12, Stahl 8, Nießen 8