13. Juni 2021 / 13:57 Uhr

Revanche geglückt: Dresden Monarchs besiegen Köln mit 54:34

Revanche geglückt: Dresden Monarchs besiegen Köln mit 54:34

Stefan Schramm
Dresdner Neueste Nachrichten
Siegesjubel der Dresden Monarchs auf dem Rasen.
Siegesjubel der Dresden Monarchs auf dem Rasen. © Steffen Manig
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Vor 1500 Football-Fans: Nach der unerwarteten 41:48 Schlappe der Vorwoche haben sich die Dresden Monarchs gegen die Cologne Crocodiles deutlich gesteigert. Das Team von Trainer Ulrich Däubler ließ den Gästen vom Rhein kaum eine Chance.

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Dresden. Endlich wieder ein American-Football-Punktspiel in Dresden – und dann auch noch ein Heimsieg: Die Dresden Monarchs haben sich erfolgreich für die 41:48-Auftaktniederlage am vergangenen Wochenende bei den Cologne Crocodiles revanchiert. Am Sonnabendnachmittag gewannen die Schützlinge von Headcoach Ulrich Däuber die Begegnung in der German Football League (GFL) gegen die Kölner vor 1.500 Zuschauern im Heinz-Steyer-Stadion mit 54:34.

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„Darüber freue ich mich riesig. Wir waren letzte Woche nicht die Dresden Monarchs, die wir sein können, und sind erst im vierten Viertel aufgewacht. Diese Woche haben wir das besser demonstriert, und zwar mit Offense, Defense und Special Teams. Wir waren von Anfang an wach, haben schon in der ersten Halbzeit gezeigt, wer hier klar dominiert“, bilanzierte „Ulz“ Däuber hochzufrieden.

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Die Dresden Monarchs siegen gegen deutlich gegen die Cologne Crocodiles mit 54:34. Zur Galerie
Die Dresden Monarchs siegen gegen deutlich gegen die Cologne Crocodiles mit 54:34. ©

Diesmal bekam die Defense der „Königlichen“ den Quarterback der Rheinländer, Chris Strong, deutlich besser in den Griff als in der Vorwoche. „Wir haben es geschafft, ihn mal zu tackeln. Ich bin superstolz auf unsere D-Line“, so der Cheftrainer der Dresdner. Auch in der eigenen Offensive lief es diesmal erfolgreicher, die 41 Punkte der Vorwoche waren schon nach drei gespielten Vierteln erreicht. Spannend blieb es trotzdem bis in die Endphase der umkämpften Partie.

Offense mit Vollgas

Mitte des Schlussviertels lagen die Gäste nur mit 19 Zählern hinten und waren am Zug. Doch Dresdens Defense packte zu und verhinderte so, dass die Domstädter noch mal rankamen. Denn es galt auf alle Fälle, den direkten Vergleich für sich zu entscheiden, also mit mindestens acht Punkten Vorsprung zu gewinnen. Und das taten die Monarchs. Als sechs Minuten vor Ultimo der US-Wide-Receiver Darrell Stewart nach Pass von Quarterback KJ Carta-Samuels den Touchdown zum 47:22 besorgte, waren die Messen im Prinzip gesungen, auch wenn die Gäste anschließend auf 47:28 stellten. Zwei Minuten vor Schluss machte Robin Wilzeck nach weitem Carta-Samuels-Pass endgültig den Deckel drauf – 54:28.

Dennoch gaben sich die „Krokodile“ nicht auf, verkürzten nochmals zum 54:34-Endstand. „In der zweiten Halbzeit haben sie noch einige Punkte gemacht, da waren ein, zwei Misskommunikationen bei uns. Das müssen wir noch besser machen“, mahnte Ulrich Däuber, doch überwog klar seine Freude: „Unsere Offense hat nie den Fuß vom Gas genommen!“ Als nächstes steht eine schwere Auswärtsaufgabe an: in zwei Wochen im Braunschweiger Eintrachtstadion bei den New Yorker Lions.