13. Januar 2019 / 19:44 Uhr

Riesenjubel beim Tor der Handballerinnen des SV 63 Brandenburg-West (mit Galerie)

Riesenjubel beim Tor der Handballerinnen des SV 63 Brandenburg-West (mit Galerie)

Christoph Laak
Märkische Allgemeine Zeitung
Der 1.FC Union Berlin hat den Küchen-Werner-Cup in Premnitz gewonnen.
Der 1.FC Union Berlin hat den Küchen-Werner-Cup in Premnitz gewonnen. © Christoph Laak
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Hallenfussball: Die Premnitzer Landesliga-Fußballerinnen werden beim eigenen Küchen-Werner-Cup Dritte.

Im dritten Anlauf in diesem Winter hat es endlich geklappt. Die Fußballerinnen des TSV Chemie Premnitz haben beim eigenen Hallenturnier endlich die Gruppenphase überstanden und konnten sich letztlich über einen starken Auftritt und damit verbunden auch den 3. Platz freuen. Vor dem Turnier mussten die Organisatoren aber noch einmal umplanen. Der Storkower SC hatte kurzfristig abgesagt. Dafür rückte aber die U 19 des Magdeburger FFC nach und sollte das Turnier dadurch bereichern. Vor allem spielerisch gehörte die Teams zu den besten Mannschaften und bot ansehnlichen Fußball.

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Die Gastgeberinnen traten mit zwei Teams an und wollten jeweils um die Halbfinalplätze mitspielen. „Bei Team I hatte ich krankheitsbedingt einige Absagen. Dementsprechend stockend fing es an“, erklärt TSV-Trainer Sebastian Boltze die ersten beiden Niederlagen seiner Mannschaft. „Danach haben sich die Mädels gesteigert, doch leider kam das zu spät.“ Immerhin hatte Chemie I den späteren Turniersieger vom 1. FC Union Berlin mit 2:1 bezwingen können. Dennoch kam nach Platz drei in der Gruppe A das Aus für die Premnitzerinnen.

Im Endspiel setzten sich die Eisernen gegen den FC Stahl Brandenburg durch.

Der 1.FC Union Berlin hat den Küchen-Werner-Cup in Premnitz gewonnen. Zur Galerie
Der 1.FC Union Berlin hat den Küchen-Werner-Cup in Premnitz gewonnen. © Christoph Laak

In der Gruppe B lief es für das zweite Team um Madlen Herrmann und Sarah Ziegenhirt von Anfang an richtig rund. Nach Siegen über den FC Stahl Brandenburg, die Handballerinnen vom SV 63 Brandenburg-West und Besiegdas Magdeburg war das Halbfinale bereits erreicht, da konnte das Remis gegen Medizin Uchtspringe verkraftet werden. Für einen kleinen Höhpunkt sorgten unterdessen die Handballerinnen aus Brandenburg, die nach einem Tor von Nele Graff mit 1:0 gegen Uchtspringe gewinnen konnten. Die Halle tobte. „Wir haben uns hier sehr wohl gefühlt. Der Sieg war für uns natürlich das i-Tüpfelchen“, freute sich 63-Trainer Jens Bermig. Im Kampf um die Halbfinals hatten die Brandenburgerinnen dennoch keine Chance.

Dort begegneten sich zunächst der Magdeburger FFC und Stahl Brandenburg. Die Sachsen-Anhaltinerinnen waren zwar klar überlegen, konnten ihre Chancen aber nicht nutzen, so dass das Penaltyschießen entscheiden musste. Dort hatten die Stahl-Damen das bessere Ende für sich. Im zweiten Halbfinale sah es zwischen Union Berlin und den Gastgeberinnen lange nach einem torlosen Remis aus. Doch kurz vor dem Ende kamen die Damen aus der Hauptstadt zum durchaus verdienten Siegtreffer.

1. FC Union ist das beste Team im Turnier

Im Spiel um Platz drei lief es für Chemie genau andersherum, diesmal trafen die Premnitzerinnen praktisch mit der Schlusssirene und konnten sich somit für eine starke Leistung belohnen. „Meine Mädels haben stark gespielt und sich im Vergleich zu den anderen Turnieren noch einmal gesteigert. Am Ende ist uns etwas die Luft ausgegangen, aber es hat trotzdem gereicht. Ich bin mit allen 14 Spielerinnen aus beiden Mannschaften sehr zufrieden“, so Sebastian Boltze.

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Das Endspiel konnte dann der 1. FC Union mit 3:1 für sich entscheiden, wobei das Spiel lange auf des Messers Schneide stand. „Sie haben für mich verdient gewonnen, waren das beste Team im Turnier“, schätzt Sebastian Boltze ein. Zur besten Torhüterin wurde Susanne Schlothauer gewählt. Beste Spielerin und Torschützin wurde Chantal Schmidt aus Magdeburg.