11. April 2021 / 18:11 Uhr

Ruder-EM: Platz fünf für Leipzigerin Annekatrin Thiele, Olympia-Traum lebt

Ruder-EM: Platz fünf für Leipzigerin Annekatrin Thiele, Olympia-Traum lebt

Kerstin Förster
Leipziger Volkszeitung
Annekatrin Thiele (hinten) und ihre Leonie Menzel kamen im Finallauf nicht über Platz fünf hinaus.
Annekatrin Thiele (hinten) und ihre Leonie Menzel kamen im Finallauf nicht über Platz fünf hinaus. © imago images/Laci Perenyi
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Start verschlafen: Die Medaillenhoffnungen Annekatrin Thiele waren schnell verflogen - die Hoffnung auf Olympia aber bleibt weiter am Leben.

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Varese. Die Medaillenträume in Bella Italia waren schnell geplatzt: Rang fünf sprang am Sonntag für Leipzigs Ruder-Ass Annekatrin Thiele (36/SC DHfK) und Leonie Menzel (21/Düsseldorf) bei den Europameisterschaften auf dem Lago di Varese heraus. Der Doppelzweier kam nach verschlafenem Start nicht richtig in die Gänge und konnte nur die Französinnen überholen. Nach 500 Metern waren Thiele/Menzel als Fünfte unterwegs und dabei blieb es auch nach 2000 Metern im Ziel – mit 8,76 Sekunden Rückstand auf die erfolgreichen Titelverteidigerinnen aus Rumänien. Die dreifache Europameisterin und Doppelvierer-Olympiasiegerin aus Sachsen hatte mit ihrer neuen Bootspartnerin bereits im Vorjahr den fünften Platz bei den kontinentalen Titelkämpfen belegt.

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Vorn zündeten die Goldfavoritinnen Nicoleta-Ancuta Bodnar/Simona Geanina Radis den Turbo und feierten in 6:49,84 Minuten einen ungefährdeten Start-Ziel-Sieg. Dahinter behaupteten sich die Frauen aus Litauen vor Großbritannien und den Niederländerinnen. Ins EM-Finale war es für Polizeihauptmeisterin Thiele über den Hoffnungslauf gegangen, den sie am Sonnabend dominierten und der Hoffnungen auf mehr weckte.

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„Wir haben das im Grunde genommen ganz ordentlich gemacht. Unser Start war auch gut, aber wenn man schaut, wie die anderen losgeschossen sind, war es zu langsam“, sagte Annekatrin Thiele zum Auftritt des Duos, den sie mit konstantem Tempo gefahren sind. „Im Endspurt haben wir noch mal Geschwindigkeit aufnehmen können und darauf lässt sich aufbauen. Jetzt können wir bis zum Weltcup in Luzern im Mai an den fehlenden Schräubchen drehen.“ Auf dem Rotsee soll das Olympiaticket geholt werden.