02. Juli 2022 / 15:28 Uhr

Von Mané bis Götze: Die Trikotnummern der Top-Transfers in der Bundesliga im Überblick

Von Mané bis Götze: Die Trikotnummern der Top-Transfers in der Bundesliga im Überblick

Christian Müller und Timon Zöfelt
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Sadio Mané (links) und Mario Götze laufen zur neuen Saison in den Trikots ihrer neuen Klubs auf.
Sadio Mané (links) und Mario Götze laufen zur neuen Saison in den Trikots ihrer neuen Klubs auf. © IMAGO/ANP/MIS/Matthias Koch (Montage)
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Neue Saison, neue Trikots, neue Rückennummern? Bei vielen Neuankömmlingen im deutschen Oberhaus wird sich auf den frischen Jerseys eine ungewohnte Rückenbeflockung wiederfinden. Welche Zahl tragen Mané, Götze und Co.? Der SPORTBUZZER blickt auf die Trikotnummern der Top-Transfers in der Bundesliga.

Die Vorbereitung auf die anstehende Bundesliga-Saison läuft. Mit Bayern-Superstar Sadio Mané, Frankfurt-Transfer Mario Götze und Co. bekommt das deutsche Oberhaus prominenten Zuwachs. Auch innerhalb der Liga wechselten unter anderem mit Niklas Süle, der vom FCB zu Dauerrivale Borussia Dortmund geht, oder Nico Schlotterbeck, den es vom SC Freiburg zu den Westfalen zieht, einige Top-Spieler die Seiten. Für viele Fans stellt sich vor dem Saisonstart die Frage: Welche Nummern zieren die neuen Trikots der Stars? Der SPORTBUZZER, das Sportportal des RedaktionsNetzwerks Deutschland (RND), wirft einen Blick auf die Rückennummern der Top-Transfers in der Bundesliga.

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FC Bayern München

Sadio Mané: Mit der "17" muss sich der neue Bayern-Superstar Mané in München an eine neue Nummer auf seinem Jersey gewöhnen. Beim FC Liverpool trug der Senegalese seit der Saison 2018/19 die begehrte Rückennummer "10", in seinen ersten Jahren bei den "Reds" die Nummer "19". Auch in der Nationalmannschaft gehört Mané das Trikot mit der "10". Beim FC Bayern sind die beiden Stammzahlen aus Manés Vergangenheit allerdings vergeben. Die "10" trägt Leroy Sané, die "19" Alphonso Davies. Immerhin hat Mané als Träger der Nummer "17" prominente Vorgänger: So liefen einst etwa der "Aggressive Leader" Mark van Bommel und auch der ehemalige Weltmeister Jérôme Boateng mit der "17" auf.

Ryan Gravenberch: Bei Gravenberch ist es die "38", die der 20-Jährige ab der kommenden Saison auf dem Trikot trägt. Mit dieser Nummer verbindet der von Ajax Amsterdam verpflichtete Mittelfeldspieler seine erste Saison nach seinem Sprung zu den Profis der Niederländer. Seine "8", die er zuletzt bei Ajax zugeteilt bekommen hatte, ist bei den Bayern durch Leon Goretzka besetzt. Die nun gewählte "38" ist bei den Münchenern ein weitgehend unbeschriebenes Blatt: Zuletzt trug diese Nummer Gabriel Vidovic, davor waren Kwasi Wriedt und Manuel Wintzheimer noch die prominentesten Akteure.

Noussair Mazraoui: Bereits in der Anfangszeit seiner Profi-Karriere bei Ajax Amsterdam trug der neue Bayern-Rechtsverteidiger Mazraoui die Rückennummer "40". Auch beim deutschen Rekordmeister wird er mit dieser Nummer auf dem Trikot auflaufen. Grund dafür könnte auch sein, dass die Rückennummer "12", die der marokkanische Nationalspieler zuletzt bei seinem Ex-Klub trug, beim FC Bayern den Fans vorbehalten ist. Ähnlich wie Gravenberchs "38" hat auch die Nummer "40" beim FCB kaum Tradition: Zuletzt lief Malik Tillman mit dieser Nummer auf. Der Youngster kam in der vergangenen Saison sieben Mal für die Profis zum Einsatz.

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Borussia Dortmund

Nico Schlotterbeck: Der für kolportierte 20 Millionen Euro vom Bundesliga-Konkurrenten SC Freiburg verpflichtete Innenverteidiger erhält in Dortmund die Nummer "4", die er auch im Breisgau inne hatte. Seit der Vergabe fester Rückennummern zur Saison 1995/1996 trugen diese Zahl schon bekannte Namen bei der Borussia, etwa Ex-Nationalspieler Christian Wörns oder der einst gemeinsam mit Trainer Jürgen Klopp vom FSV Mainz 05 zum Revierklub gewechselte Neven Subotic.

Niklas Süle: Schlotterbecks designierter Partner im Abwehrzentrum kam ablösefrei vom FC Bayern München zum BVB. Süles Vertrag beim Rekordmeister läuft Ende Juni aus. Der Nationalspieler trägt in Dortmund künftig die "25", die zuletzt Ersatztorwart Luca Unbehaun gehörte. In der Vergangenheit trugen diese Nummer bei den Schwarz-Gelben unter anderem auch der griechische Abwehrspieler Sokratis (2013 bis 2018) oder der neue Sportdirektor Sebastian Kehl, der Anfang 2002 aus Freiburg ins Revier gewechselt war, ein halbes Jahr später aber die "5" von Jürgen Kohler erbte. Beim FC Bayern spielte Süle mit der "4".

Karim Adeyemi: Der Nationalspieler geht mit der "27" auf Torejagd. Diese Nummer trug er zuletzt auch bei Österreichs Serienmeister RB Salzburg, von wo er für rund 30 Millionen Euro zur Borussia wechselte. Im BVB-Kader gehörte die Nummer zuletzt Sturm-Backup Steffen Tigges, der in diesem Sommer zum 1. FC Köln transferiert wurde.

Salih Özcan: Der für fünf Millionen Euro aus Köln verpflichtete Mittelfeld-Abräumer erhält bei den Dortmundern die gleiche Nummer, die er zuletzt auch beim "Effzeh" trug - die "6". Bei der Borussia war diese Zahl seit dem Wechsel von Thomas Delaney zum FC Sevilla zu Beginn der abgelaufenen Spielzeit vakant. In der Vergangenheit liefen mit ihr in Dortmund unter anderem Sven Bender (2009 bis 2017), Jörg Heinrich (2000 bis 2003) oder Matthias Sammer (1992 bis 1998) auf.

RB Leizig

Xaver Schlager: Der österreichische Mittelfeldspieler Schlager kommt vom VfL Wolfsburg zu den Sachsen. Dort wird er künftig - ebenso wie bei seinem Ex-Klub aus Niedersachsen - mit der Rückennummer "24" auflaufen. Bei den Leipzigern war diese Nummer zuletzt bis 2018 an Vereinsikone und Ex-Kapitän Dominik Kaiser vergeben. Schlager tritt also - zumindest aus Sicht der Fan-Herzen - ein großes Erbe an.

Bayer Leverkusen

Adam Hlozek: Das tschechische Top-Talent kommt von Sparta Prag zur "Werkself". Dort geht er mit der "23" auf dem Rücken ein Novum ein. Denn diese Trikotnummer besaß der 19-Jährige noch nie. Bislang probierte er es mit der "9", der "10", der "19" und im Profibereich bei Sparta Prag stets mit der "20". Mit der "23" liefen in der Bayer-Vergangenheit Spieler wie Mitchell Weiser (auch aktuell in Leverkusen), Christoph Kramer (Gladbach) oder auch Arturo Vidal (Inter Mailand) auf.

Eintracht Frankfurt

Mario Götze: Mit großen Erwartungen kommt der deutsche WM-Held von 2014 zu Eintracht Frankfurt. Dort wird der 30-Jährige die "27" auf dem Trikot tragen und sich im Vergleich zu seiner Jersey-Beflockung bei der PSV Eindhoven nicht umstellen müssen. Vor seinem Wechsel vor rund zwei Jahren in die Niederlande war Götze bei Borussia Dortmund mit der "10" aufgelaufen. Beim FC Bayern trug er, wie auch in der deutschen Nationalmannschaft die "19". In seinen ersten BVB-Jahren zierten die "31", die "11" und die "10" das Hemd des Offensivallrounders.

Lucas Alario: "Back to the roots" heißt es für den von Bayer Leverkusen verpflichteten Stürmer der SGE. Wie bei seiner ersten Karriere-Station bei Jugendklub CA Colon in Argentinien wird Alario in Frankfurt die "21" auf dem Rücken tragen. Auch bei seinen ersten Einsätzen für die argentinische Nationalmannschaft trug er diese Nummer. Doch lang ist es her: Zuletzt wies der 29-Jährige sich sowohl bei River Plate als auch in Leverkusen mit der "13" aus. Während seiner Laufbahn hat Alario bereits einige Trikotnummern durchprobiert: So trug er bereits die "40", "27", "22", "21", "18", "17", "9" und die "7". Bei der SGE übernimmt er die "21" nun von Ragnar Ache. Auf die "13" verzichtete er nach dem überraschenden Karriereende von Martin Hinteregger freiwillig.

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