10. April 2021 / 11:35 Uhr

Auswärts bei der SG Flensburg-Handewitt: Mission Impossible für den SC DHfK Leipzig

Auswärts bei der SG Flensburg-Handewitt: Mission Impossible für den SC DHfK Leipzig

Tilman Kortenhaus
Leipziger Volkszeitung
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Die Handballer des SC DHfK Leipzig wollen erneut einen Coup landen und wie im Berliner Fuchsbau auch bei der SG Flensburg-Handewitt punkten. © Klaus Trotter Photography
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Nach dem Überraschungssieg bei den Füchsen Berlin könnten die Bundesliga-Handballer des SC DHfK Leipzig am Sonntag bei der SG Flensburg-Handewitt den nächsten Coup landen. Doch auch mit Nationalspieler Philipp Weber zurück im Kader stehen die Chancen noch denkbar schlecht für die Haber-Handballer.

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Leipzig. Mit einem cleveren Plan, viel Mut und einer gehörigen Portion Glück war einer Leipziger Diebesbande vor zwei Wochen ein fast unmöglicher Raubzug gelungen. Unter Leitung von Bandenchef André Haber hatten es die DHfK-Handballer in grün-weißen Tarnfarben geschafft, erstmals zwei Punkte aus der Max-Schmeling-Halle, dem legendären Fuchsbau, zu entführen. Angefixt vom Adrenalinrausch haben die Grün-Weißen bereits den nächsten Coup geplant. Am Sonntag um 13.30 Uhr steht die Flens-Arena auf dem Programm. Doch gegen die überragende Wachmannschaft von Coach Maik Machulla könnte der Diebeszug trotz zwei Wochen Vorbereitungszeit zur Mission Impossible werden.

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Die gute Nachricht für eine Fortsetzung des sächsischen Raubzuges: die drei Panzerknacker Philipp Weber, Marko Mamic und Gregor Remke sind genesen und seit mehreren Tagen zurück im Mannschaftstraining. „Ich denke, die Pause durch das verschobene Spiel gegen Erlangen tat mir gut. Ich bin jetzt seit Anfang der Woche wieder im Mannschaftstraining und habe keine Probleme mehr mit meinem Knie“, so Nationalspieler Weber, der seine Gang beim Spitzenreiter wieder unterstützen kann.

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Trotz der Rückkehr der drei wichtigen Stammspieler warnt Chefstratege Haber aber vor dem kommenden Gegner, der zuletzt der Siegesserie des SC Magdeburg ein Ende bereitet hatte. „Auswärts in Flensburg antreten zu müssen, ist mit Sicherheit das absolut oberste Regal. Das wissen wir, trotzdem glauben wir daran, dass wir in der Lage sind, dort ein gutes Spiel zu machen“, so der Coach, der die lange Vorbereitungszeit mit seinem Team ausgenutzt hat. „Wir haben uns einen guten Plan zurechtgelegt und kennen die Spielweise von Flensburg sehr gut“, führt Haber aus.

Ein entscheidender Faktor könnte am Sonntag der rechte Rückraum sein. Hier ist mit Gregor Remke endlich ein Linkshänder zurück in den Reihen der Sachsen, denn Martin Larsen und die Leun-Zwillinge fehlen weiterhin verletzt. Langfristig werden die beiden 18-Jährigen die Haber-Handballer aber weiterhin unterstützen. Die Nachwuchstalente Jakob-Jannis, Finn-Lukas sowie Niclas Heitkamp unterschrieben diese Woche ihre ersten Profi-Verträge bis 2024.