23. Juli 2021 / 23:35 Uhr

Nach Auftakt-Pleite: Schalke-Torjäger Terodde bangt um Kapitän Latza – Drexler: "Brauchen langen Atem"

Nach Auftakt-Pleite: Schalke-Torjäger Terodde bangt um Kapitän Latza – Drexler: "Brauchen langen Atem"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Simon Terodde (links) macht sich Sorgen um den angeschlagenen Schalke-Kapitän Danny Latza.
Simon Terodde (links) macht sich Sorgen um den angeschlagenen Schalke-Kapitän Danny Latza. © IMAGO/Eibner-Pressefoto/Gabriel Boia/Nordphoto/Treese (Montage)
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Bei Schalke 04 herrscht nach der Niederlage gegen den Hamburger SV zum Zweitliga-Start Frust. Zudem macht sich Torjäger Simon Terodde Sorgen um Kapitän Danny Latza, der verletzt raus musste. "Ich hoffe, dass es nichts Wildes ist", meinte der Ex-Hamburger. Neuzugang Dominick Drexler versucht, das Team aufzubauen.

Die 1:3-Niederlage im Eröffnungsspiel der 2. Liga gegen den Hamburger SV war für den FC Schalke 04 gleich doppelt bitter. Nicht nur, dass die Königsblauen das ersehnte Erfolgserlebnis verpassten. Sie müssen zudem einen Ausfall ihres Kapitäns Danny Latza befürchten. "Ich habe gerade kurz mit ihm gesprochen. Ich hoffe, dass es nichts Wildes ist", sagte Torjäger Simon Terodde, der S04 mit seinem Treffer früh mit 1:0 in Führung gebracht hatte, beim TV-Sender Sky. "Das wird uns noch mehr schmerzen als diese Niederlage, weil er gerade als Typ sehr wichtig ist. Ich hoffe, dass es nur ein paar Wochen sind", ergänzte Terodde. Eine genaue Diagnose zu der Blessur des früheren Mainzers gab es jedoch zunächst nicht. Ob und wie lange Latza ausfällt, ist damit vorerst offen.

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Latza hatte sich bei einem Foul an HSV-Profi Tim Leibold in der Frühphase des Spiels selbst das Knie verdreht, blieb daraufhin liegen und musste von der medizinischen Abteilung versorgt werden. Zwar spielte der defensive Mittelfeldspieler, der nach seiner Rückkehr aus Mainz ins Revier gleich zum Spielführer ernannt wurde, in der Folge zunächst weiter. Nach etwas mehr als einer halben Stunde war jedoch Schluss für Latza - er wurde durch Blendi Idrizi ersetzt.

Terodde trauerte zudem den vergebenen Tormöglichkeiten seiner Elf nach. Denn auch nach dem Hamburger Führungstreffer durch Moritz Heyer war für die Gelsenkirchener noch Gelegenheit, der Partie eine erneute Wende zu geben. Mit Blick auf seine Dreifach-Chance, als seine Versuche von der HSV-Defensive beim Stand von 1:1 binnen weniger Sekunden gleich dreimal abgeblockt wurden, stöhnte Terodde: "Es ist zum Kotzen." Der erst in dieser Woche vom 1. FC Köln verpflichtete Dominick Drexler, der auf Anhieb in der Startelf des Teams von S04-Trainer Dimitrios Grammozis stand, fügte hinzu: *"Dass wir ein Spiel verloren haben, ist scheiße, das muss man einfach so sagen. *Trotzdem weiß ich, was man für einen langen Atem braucht, da entscheidet nicht der erste Spieltag." Drexler hatte 2019 mit dem FC den Aufstieg geschafft.