02. August 2021 / 14:17 Uhr

Schnelle Genesung: Wolfsburgs Roussillon trainiert wieder mit dem Team

Schnelle Genesung: Wolfsburgs Roussillon trainiert wieder mit dem Team

Marcel Westermann
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Wieder mit dabei: VfL-Linksverteidiger Jerome Roussillon trainierte nach seiner Oberschenkel-Verletzung am Montag erstmals mit dem Team.
Wieder mit dabei: VfL-Linksverteidiger Jerome Roussillon trainierte nach seiner Oberschenkel-Verletzung am Montag erstmals mit dem Team. © Roland Hermstein
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Erfreuliche Nachrichten: Jerome Roussillon vom VfL Wolfsburg trainerte am Montag erstmals nach seiner Oberschenkelverletzung wieder mit der Mannschaft. Kevin Mbabu und Elvis Rexhbecaj fehlten bei der ersten Einheit der Woche.

Leichtes Aufatmen beim VfL: Jerome Roussillon trainierte am Montag erstmals nach seiner Muskelverletzung im Oberschenkel wieder mit der Mannschaft. Sollten in den nächsten Tagen keine Beschwerden auftreten, könnte der Linksverteidiger des Wolfsburger Fußball-Bundesligisten am Sonntag (15.30 Uhr) in der ersten Pokalrunde bei Regionalligist Preußen Münster den verletzten Paulo Otavio ersetzen.

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Nach der Verletzung des Brasilianers im letzten Test der Vorbereitung gegen Atletico Madrid herrschte beim VfL kurz Linksverteidiger-Not, da auch Roussillon für den Saison-Start auszufallen drohte. Doch nun hat sich die Lage etwas entspannt. "Ich hoffe, dass Rouss schnell wieder einsteigt. Die Entwicklung bei ihm ist positiv", hatte Wolfsburgs Trainer Mark van Bommel nach der Generalprobe gesagt. Und am Montag war Roussillon bereits wieder mit auf dem Rasen, er absolvierte die komplette Einheit mit dem Team ohne Probleme. Sollte das Pokalspiel dennoch zu früh kommen, hätten die Wolfsburger mit Mittelfeldakteur Yannick Gerhardt, Offensivmann Renato Steffen und Youngster Kobe Hernandez-Foster Alternativen im Kader.

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Wie lange Otavio pausieren muss, steht indes noch nicht fest. Nach einem Zweikampf mit Atleticos Rodrigo Riquelme war Otavio mit deutlich schmerzverzerrtem Gesicht liegen geblieben, fasste sich zunächst ans Knie, die eigentliche Verletzung aber passierte an anderer Stelle. "Es sah nach einer Knieverletzung aus, aber es ist wohl das Sprunggelenk", so VfL-Sportdirektor Marcel Schäfer. Eine längere Ausfallzeit ist dennoch denkbar. Via Twitter hatte sich der 26-Jährige selbst Mut zugesprochen: "Ich glaube, dass alles aus einem Grund passiert. Ich weiß noch nicht, was los ist. Aber wir bleiben positiv."

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Positiv sieht's jedenfalls bei Koen Casteels aus, der Torhüter hat seinen grippalen Infekt überstanden und übte genauso wie Roussillon am Montag wieder komplett mit der Mannschaft. Ebenfalls wieder mit dabei war Maximilian Arnold, der erst am Freitagmorgen mit dem deutschen Olympia-Team aus Tokio zurückkam und beim Atletico-Spiel fehlte, um sich vom Turnier und den damit verbundenen Reisestrapazen zu erholen.

Nicht mit dabei war am Montag neben Kevin Mbabu (Vorsichtsmaßnahme) auch Elvis Rexhbecaj. Der Mittelfeldspieler wechselt auf Leihbasis für ein Jahr zu Aufsteiger VfL Bochum, fix ist der Wechsel seit Montagnachmittag. Trainer Thomas Reis (früher U19-Coach in Wolfsburg) freut sich schon. "Ich bin neugierig auf die Mannschaft und hoffe, dass ich ihr mit meinen Fähigkeiten helfen kann“, sagt Rexhbecaj. „Ich habe schon miterlebt, wie man im Kampf um den Bundesliga-Klassenerhalt erfolgreich sein kann. Dass ich in Bochum die gleiche Rückennummer habe wie in Köln, sehe ich daher als gutes Omen.“